Mittwoch, 21. mai 2008

■ Nicht jede Lebensmittelunverträglichkeit ist auch eine Allergie, obwohl sich die Symptome manchmal sehr ähneln. Ein Drittel der Bevölkerung vermutet hinter ihren Beschwerden eine Lebensmittelallergie. Nachweisen lässt sich diese allerdings nur bei ca. 2,6 % der Bevölkerung. Lebensmittelintoleranzen sind insgesamt gesehen jedoch wesentlich häufiger als Lebensmittelallergien. So leiden etwa 15 –22 % der Deutschen unter einer Laktoseintoleranz und 30 – 40 % unter einer Fruktosemalabsorption. Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle oder Nesselausschlag, Schwellungen und Fließschnupfen nach einer Mahlzeit können also auch die Folge einer Lebensmittelintoleranz sein. Den Unterschied zwischen einer Lebensmittelallergie und einer -intoleranz erläutert Dipl. oec. troph. Ute Körner, Bornheim.

■ Lebensmittelallergien und -intoleranzen werden unter dem Begriff „Lebensmittelunverträglichkeiten“ zusammengefasst (siehe Kasten). Charakteristisch für Lebensmittelunverträglichkeiten ist: Der Verzehr eines bestimmten Lebensmittels oder Lebensmittelinhaltsstoffs, der von Gesunden problemlos vertragen wird, führt bei empfindlichen Personen zu wiederholbaren Symptomen. Die Beschwerden verschwinden jedoch nach Weglassen des unverträglichen Lebensmittels wieder.

■ Eine Lebensmittelallergie ist stets eine immunologisch vermittelte Reaktion, an der meist Antikörper der Klasse IgE beteiligt sind. Voraussetzung für die Entstehung ist ein vorangegangener Kontakt mit dem Lebensmittelallergen, der zur Aktivierung des Immunsystems durch Bildung von IgE-Antikörpern führt. In dieser Phase sind die Antikörper oft schon im Blut nachweisbar, doch frühestens beim zweiten Verzehr des Lebensmittels reagieren sie mit dem Allergen. Dieser so genannten Antigen- Antikörper-Reaktion folgt eine Freisetzung von Mediatoren, insbesondere Histamin, was zu den typischen allergischen Symptomen führt. Das sind z. B. Kribbeln und Kratzen in Mund und Rachen, Nesselfieber, Hautekzem, allergisches Asthma, Blähungen, Durchfall oder Erbrechen. Die Symptome treten meist innerhalb von 30 – 40 Minuten nach dem Verzehr des Lebensmittels auf. Oft lösen dann bereits kleinste Mengen des Lebensmittels eine allergische Reaktion aus. Sie kann im Einzelfall sehr heftig, z. T. auch lebensbedrohlich sein. Mitunter reichen bei einer Kuhmilchallergie bereits ein Teelöffel Kuhmilch und bei einer Erdnussallergie schon 2 mg Erdnusseiweiß aus. Die Auslöser einer Lebensmittelallergie werden als Lebensmittelallergene bezeichnet. Das sind Eiweiße oder Verbindungen aus Eiweißen und Kohlenhydraten (Glykoproteine), die überwiegend Bestandteile unserer Grundnahrungsmittel sind, wie Milch, Ei, Fisch, Getreide, Obst, Nüsse und Gemüse. Zucker und Fette sind als Allergene nicht bekannt. Jeder Lebensmittelallergiker hat sein individuelles Spektrum an Allergenen, auf die er mit allergischen Symptomen reagiert. Die Reaktion ist ebenfalls individuell unterschiedlich. Eine pauschale Eiweißallergie gibt es nicht.

Quelle: "richtig essen - gesünder leben" (cma)

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Montag, 19. mai 2008
Vielleicht führt ein Spaziergang ja mal an einem Spielplatz vorbei. Lust auf Schaukeln? Ewig nicht mehr gemacht - das ist doch albern! Außerdem darf man das doch gar nicht: Benutzung der Geräte nur für Kinder bis 12 Jahre (oder so ähnlich, steht zumindest auf den Schildern... ) Hmmm? Unter zwölf bis Einbruch der Dunkelheit...? Interpretatitionssache...

Das gleichmäßige Hin und her beruhigt, es werden Glückshormone ausgeschüttet und das Gefühl zu schweben schafft Abstand zum Alltag. Außerdem wird der Kreislauf in Schwung gebracht und Arm-, Bein- und Bauchmuskeln gefordert - vorausgesetzt man lässt sich nicht anschubsen ;-)

Dass man etwas ungewohntes wagt, ist auch noch gut für's Selbstbewusstsein. Aber bitte nicht die Kinder verscheuchen - am besten macht man das erst, wenn die schon zu Hause sind :-)
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Freitag, 16. mai 2008
Dass ein kleiner Spaziergang oft schon ausreicht, um sich selbst etwas Gutes zu tun, hatten wir hier schon mal... Spazieren gehen hilft, Stress abzubauen, egal ob man schlendert, bummelt, wandert oder was auch immer - es gibt viele Worte dafür und genausoviele Nuancen. Allein, zu zweit oder zu mehrern, es findet sicher jeder das passende für sich. Spaziergänge schärfen die Wahrnehmung und halten fit.

Der eine geht vielleicht mit dem Hund, die andere lieber bummeln (shoppen?). Oder man geht - Freiheit für die Füße - einfach mal barfuß :-)
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Mittwoch, 14. mai 2008
Quelle: "richtig essen - gesünder leben" (cma)

■ Um seinen Energiebedarf zu decken, stehen dem Gehirn zwei Mechanismen zur Verfügung, die als allokatives und ingestives Verhalten bezeichnet werden. Unter Allokation versteht man die Zuteilung der Energieressourcen zwischen Gehirn und Peripherie: Auf Befehl des Gehirns tragen Muskulatur, Pankreas, Fettgewebe und die Leber dazu bei, dass das Gehirn ausreichend Energie bis zur nächsten Nahrungsaufnahme erhält. Im Zentrum dieser Regulation stehen das „Limbisch-Hypothalamus- Hypophysen-Nebennieren-System“ mit den Hormonen Cortisol, Noradrenalin und Adrenalin. Wird eine niedrige ATP-Konzentration in den Neuronen der Großhirnrinde (Cortex) gemessen, erfolgt das Signal „Energie auf Abfrage“. Es erhöht die Bereitstellung von Glukose aus der Leber, hemmt deren Aufnahme in Muskulatur und Fettgewebe, verstärkt den Blutfluss zum Gehirn und stimuliert die Glukoseaufnahme über die Blut-Hirn-Schranke. Die zweite Komponente – die Ingestion – führt zu einer gesteigerten Nahrungsaufnahme. Das geschieht über eine Aktivierung der Appetitzentren sowie der Appetit stimulierenden Hormone. Dadurch wird das Stress-System wieder entlastet und kehrt in seine Ruhelage zurück.

■ Kritisch wird es, wenn Defekte der neuroendokrinen Funktionen bzw. der Nervenzellverbände in der Gehirnrinde vorliegen. Dann kommt es zu Störungen in der Informationsverarbeitung und zu Fehlregulationen. Defekte an der Blut-Hirn-Schranke führen zu einer Unterversorgung des Gehirns. Kann sich das Gehirn nicht genug Energie zuteilen, sorgt es durch eine chronische Steigerung von Appetit und Nahrungsaufnahme für Nachschub. Hat es seinen Energiebedarf gedeckt, überlässt es den Überschuss dem Körper: die peripheren Fettreserven nehmen zu. Dies führt langfristig zu Übergewicht bzw. Adipositas. Dieses Übergewicht steht wiederum in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Typ-2-Diabetesmellitus, Fettstoffwechsel-Störungen und Hypertonie. Außerdem wirken die Fehlregulationen des Glukoseund Insulinstoffwechsels vermutlich direkt auf die Pathogenese des Diabetes; zum Beispiel dadurch, dass das Gehirn die Insulinproduktion aus eigenem Interesse absenkt. Im Gegensatz zu traditionellen Modellen stehen bei Erkrankungen des metabolischen Syndroms nach der Selfish Brain-Theorie also nicht einzelne Organe, wie die Bauchspeicheldrüse oder die Nebennieren, im Vordergrund, sondern das Gehirn mit seinen eigennützigen und steuernden Funktionen.

■ Zudem bietet die Theorie Erklärungen für Beobachtungen und Fragestellungen, die durch etablierte Ansätze, wie die glukostatische und die lipostatische Theorie, bisher nicht zu erklären waren (siehe unten). So weisen zum Beispiel der bei Diäten oft zu beobachtende „Jojo- Effekt“ und die Tatsache, dass es nur wenigen Übergewichtigen gelingt, dauerhaft ihr Gewicht zu senken, auf komplexere Zusammenhänge hin. Beispielsweise kann es bei depressiven Störungen sowie Essstörungen auch ohne Defekte in den lipostatischen oder glukostatischen Mechanismen zu erheblichen Veränderungen der Körperfettmasse kommen. Schließlich stellt sich die Frage, wodurch derartige Fehlregulationen des Gehirns verursacht werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass weniger genetische, sondern vielmehr erworbene Faktoren eine Rolle spielen. Externe Einflüsse und psychische Störungen, wie Umweltfaktoren, Lebensstil, Stressbelastungen und Depressionen, gelten als wahrscheinliche Auslöser. So ist beispielsweise schon lange bekannt, dass chronischer oder akuter Stress Cortisol freisetzen. Es scheint aber auch Zusammenhänge zwischen Depressionen und der Glukoseaufnahme des Gehirns zu geben.




Regulation der Nahrungsaufnahme über

glucostatische und lipostatische Mechnismen

Glucostatische Theorie:
- Absinken des Blutzuckerspiegels -> Hungergefühl
- Ansteigen des Blutzuckerspiegels -> Sättigungsgefühl

Lipostatische Theorie:
- Abweichungen vom individuellen Sollwert an Körperfett -> kompensatorische Anpassung der Nahrungsaufnahme

Beide Theorien ergänzen sich. Während der glukostatische Mechanismus eher kurzfristig zu Beginn und am Ende der Mahlzeit wirkt, ist der lipostatische Mechanismus für die Langzeitregulation verantwortlich.



■ Noch können die Wissenschaftler aus diesen Erkenntnissen keine neuen Therapieempfehlungen ableiten. Es wird aber immer plausibler, dass sich Übergewicht und andere Stoffwechselerkrankungen nur erfolgreich vermeiden und behandeln lassen, wenn die Bedeutung des Gehirns berücksichtigt wird. In der Praxis könnte das auf den Versuch hinauslaufen, die Fehlsteuerungen des Gehirns nicht durch Medikamente, sondern durch Änderungen des Lebensstils sowie verhaltenstherapeutische Maßnahmen zu korrigieren. „Train the brain“ nennen die Wissenschaftler den Versuch, gegen ein pathologisches Muster anzutrainieren.


 

( zu Teil I...)

von équilibriste veröffentlicht in: Gesundheit Community: Wellness und Gesundheit
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Montag, 12. mai 2008

Quelle: "richtig essen - gesünder leben" (cma)

■ Welche Rolle spielt das Gehirn bei der Entstehung von Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2? Diese Fragestellung hat vor drei Jahren zur Einrichtung eines neuen Forschungsprojektes an der Universität Lübeck geführt. Im Dezember 2007 bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft dem Projekt weitere Gelder. Unter der Überschrift „Selfish Brain: Gehirnglukose und Metabolisches Syndrom“ erforscht ein interdisziplinäres Team aus Psychiatern, Internisten, Neurologen, Pharmakologen und Mathematikern unter der Leitung von Prof. Dr. Achim Peters einen völlig neuen Denkansatz. Dieser soll Aufschlüsse über Entstehungsmechanismen und Probleme bei der Therapie des metabolischen Syndroms liefern. Im Folgenden erläutert Dipl. oec. troph. Gabriela Freitag-Ziegler, Bonn, die Bedeutung und vorläufigen Erkenntnisse dieses Projektes.

Diabetes mellitus Typ 2 gehört nach wie vor zu den dominierenden und kostenintensivsten Erkrankungen unserer Zeit – Tendenz steigend. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) befinden sich knapp 8% der Bevölkerung in Deutschland wegen Diabetes mellitus in Behandlung. Davon haben mehr als 90 % einen Typ-2-Diabetes. Bei einer jährlichen Zunahme von 4 – 5 % werden im Jahr 2010 vermutlich mehr als 8 Millionen Deutsche an Diabetes leiden. Damit eng im Zusammenhang steht die zunehmende Verbreitung von Übergewicht und Adipositas. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) sind derzeit etwa 70 % der deutschen Männer und 50 % der Frauen übergewichtig (BMI zwischen 25 und 30) oder adipös (BMI ≥ 30). Vor diesem Hintergrund stießen erste Veröffentlichungen zum Thema Selfish Brain auf reges Interesse. Bisher sprechen die Medien jedoch voreilig von „völlig neuen Abnehmkonzepten“ oder gar Wunderpillen. Das Selfish-Brain-Projekt ist reine Grundlagenforschung, die dazu beitragen soll, das Verständnis für tiefer liegende Zusammenhänge zu erweitern. Dabei zeichnet sich ab, dass Psyche, Ernährung und Lebensweise viel enger miteinander verknüpft sind, als bisher vermutet wurde.

■ Im Zentrum des Forschungsprojektes steht eine neue Theorie, die dem Energiebedarf des Gehirns oberste Priorität zuschreibt und Defekte der neuroendokrinen Funktionen in den Mittelpunkt des metabolischen Syndroms stellt. Sie basiert auf dem Grundsatz, dass sich das Gehirn „eigensüchtig“ verhält. Sein primäres Ziel ist die eigene Energiebzw. Glukoseversorgung. Dabei konkurriert es mit allen anderen Organen, wie Muskulatur und Fettgewebe, und hat die komplette Kontrolle über die gesamte Energieverteilung im Körper. Erst wenn das Gehirn ausreichend versorgt ist, teilt es den anderen Organen Energie zu. Betrachtet man die Sonderstellung des Gehirns im Organismus, wird diese Theorie verständlich. So ist sein Energieverbrauch im Vergleich zum geringen Anteil an der Gesamtkörpermasse um ein Vielfaches höher als der aller übrigen Organe. Andererseits ist seine Speicherkapazität sehr begrenzt. Eine konstante Versorgung des Gehirns mit Glukose bzw. Adenosintriphosphat (ATP) ist für den Organismus daher von lebensnotwendiger Bedeutung.

 

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Freitag, 9. mai 2008
Neben Joghurt natur (also weiß mit nichts drin) und Quark gibt es zwei Dinge, die bei uns zu Hause nicht ausgehen dürfen, weil dann nämlich Ausgeglichenheit, Balance und Gelassenheit extrem gefährdet wären:

Edelbitterschokolade und Olivenöl

Die Schokolade kommt normalerweise von Bonnat, das Öl wird aus dem Urlaub mitgebracht (ab und zu mal was Neues ist ja nicht verkehrt...).

Und jetzt habe ich entdeckt, dass es beides auch zusammen gibt: Eine Edelbitterschokolade mit mit 70% Kakao und feiner Olivennote. Kommt von Vivani und ist auch noch fair gehandelt und "bio". Die muss ich doch unbedingt mal probieren - aber zuerst wollen noch die Olivenöl-Vorräte aufgestockt werden :-)
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Donnerstag, 8. mai 2008

Erstes Mal? Auch wenn es hier zuweilen um Frauen und Männer geht, wir sind beim Essen, genauer beim schmecken.

Viele haben so ihre Food-Favoriten, die Lieblingswurst, -marmelade, -bortsorte, -schoklade, was auch immer. Oft greift man aus reiner Gewohnheit immer zum selben Produkt - das kennt man, da weiss man, was man hat und dass es schmeckt. Schmeckt's wirklich?

Es lohnt sich, mal genauer hinzuschmecken (das geht nicht nur mit Schokolade...), als wäre es das erste Mal. Du kaufst immer den selben Fruchtjoghurt? Dann nimm doch gleich mal den und schmecke genauer hin, also Zeit lassen und nicht gleich runterschlucken, auch wenn's so schön flutscht... Und? Ziemlich süß eigentlich... schmecken Erdbeeren wirklich so - ja wie denn jetzt - künstlich? Und wenn man das Zeug länger im Mund lässt, verwandelt sich das sahnige Gefühl im Mund in einen unangenehmen Fettfilm auf Zunge und Gaumen... Warum ist das überhaupt dein Lieblingsjoghurt? (Weil den der damalige Traummann vor Jahren mal auf dem Tablett stehen hatte, als er dir das Frühstück ans Bett brachte?)

Man kann das natürlich genauso mit Sachen machen, die man nicht mag, bzw. von denen man glaubt, sie nicht zu mögen - warum auch immer. Genau wie sich vieles, was wir mehr oder weniger gedankenlos gewohnheitsmäßig essen, bei genauerem HInschmecken als Enttäuschung entpuppen kann, enteckt man dann vielleicht eine neue echte Lieblingsspeise. Spinat oder so...;-)

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Mittwoch, 7. mai 2008
Weit verbreitetes Motto... macht auch irgendwie Sinn, schließlich ist es schön, wenn man sich eine Zeit lang auf etwas freuen kann, das dann auch mit ziemlicher Sicherheit eintrifft (Vorfreude und so...).

Viele halten es auch beim Essen so und sparen sich das, was sie am liebsten mögen, bis zum Schluß auf. Für mich ist das eher eine todsichere Methode, um mehr zu essen, als man eigentlich sollte. Oder besser: wollte?

Man isst also erstmal das, was man nicht so gern mag. Wenn man sich dabei genügend Zeit lässt, ist hat man irgendwann mal keinen Hunger mehr (so nach 15 MInuten...) und könnte eigentlich aufhören zu essen. Wahrscheinlich wär's dann auch genug :-). Jetzt liegt aber das Beste noch auf dem Teller, extra aufgespart, und das will (?) man ja unbedingt noch haben, "satt" hin oder her. Zu dumm...

Warum nicht einfach das Beste am Anfang essen und bewusst genießen? Und den Rest-Hunger - soweit vorhanden - dann mit dem bekämpfen, was der Teller sonst noch so bietet. Ewas, das man nicht so gern mag stehen zu lassen, dürfte doch wesentlich leichter fallen...

Allerdings sollte man sich irgendwann daran gewöhen, dass die persönlichen Favoriten auch die "gesunden" Sachen sind ;-) ...und wenn nicht, die Portion vom "Besten" ein bisschen kleiner halten...
von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
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Dienstag, 6. mai 2008
Heute ist internationaler Anti-Diät-Tag. Was das bedeutet?
Wohl für jeden etwas anderes...

... und wer möchte, schreibt was ihm/ihr dazu einfällt in einen Kommentar :-)
von équilibriste veröffentlicht in: lifestyle Community: Balance
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Dienstag, 6. mai 2008

Gestern hat mir eine nette "mittelalterliche" Klientin, die wegen ihrer Hypercholesteinämie zur Ernährungsberatung da war, erzählt, wie toll sie es findet, dass es bei dem Streichfett, das sie ja schon benutzt, um eben gegen diese erhöhten Cholesterinwerte anzukämpfen, ein Gummiband für spezielle Gymnastikübungen gratis dazu gibt. Ein Übungsplan sei auch mit dabei, und das müsse sie jetzt doch mal ausprobieren, schließlich sei es ja auch wichtig die Muskulatur zu stärken (steht zumindest auf der Margarine-Packung).

Hm - Gummiband - ich kenne eigentlich kaum jemanden, der nicht schon mindestens eins von den Dingern zu Hause hat, sei es, dass man es mal als Werbegeschenk (in der Billigversion) bekommen oder selbst besorgt (ein "besseres") hat, so ein Band ist schließlich handlich, praktisch, nahezu überall und jederzeit einsetzbar... allerdings kenne ich kaum jemanden, der einigermaßen regelmäßig daheim damit trainiert. Die Bänder werden benutzt, solange man wegen irgendwas in physiotherapeutischer Behandlung ist und da gezeigt bekommen hat, wie man's richtig macht oder wenn der Übungsleiter im Sportverein, die Schachtel mit den Teilen mal wieder vorkramt, und es finden sich noch ausreichend intakte Stücke für alle. Schade eingentlich, man kann nämlich so einiges damit anstellen. (Mehr dazu... und v.a. auch die letzten Zeilen beachten)

Dazu muss ich erwähnen, dass ich die Bänder in größeren Gruppen eher ungern verwende, weil so viele Fehler gemacht werden, dass ich mit der Korrektur gar nicht mehr fertig werde (Im Kollegengespräch hat sich herausgestellt, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe). Wenn also jemand, der noch nie so ein Band in der Hand hatte - so wie meine Klientin - damit vernüftig arbeiten können soll, muss die Anleitung schon verdammt gut sein...

Nachdem es die Übungsanleitung auch zum Download gibt und man sich keine Margarine kaufen muss, damit man sie anschauen kann, habe ich das mal getan: Bildchen, aus denen der Ablauf nicht (unbedingt) hervorgeht, Minimalbeschreibung... Kein Hinweis, worauf man achten muss oder was man möglicherweise falsch machen kann. Immerhin steht drauf, man soll sich aufwärmen (wie?), die Übungen gleichmäßig und auf beiden Seiten machen und wie man das Band behandeln soll... Na super! Bei Deutschlands Hypelipidämikern wird das eine beispiellose Fitness-Euphorie auslösen.

Meine Klientin habe ich übrigens noch gefragt, wann sie sich denn Margarine samt Gymnastikband besorgt habe. Mitte April, da hatte sie die Aktion bemerkt, allerdings hat die die Sachen noch nicht ausgepackt, weil die letzte Steichfett-Packung noch nicht aufgebraucht ist. Man kann Band und Anleitung aber abnehmen, ohne die Margarine-Packung zu öffen...

Scheint ja wirklich extrem zu motivieren, das "Margarine-Band" -  zumindest zum Margarine-Kauf, aber mehr ist ja wohl auch nicht beabsichtigt ;-)

von équilibriste veröffentlicht in: Gesundheit Community: Wellness und Gesundheit
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