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18. Januar 2008 5 18 /01 /Januar /2008 06:43
... und zwar ganz schnell ganz viel. Zur Zeit überbierten sich die Zeitschriften wieder mit vielverversprechenden Reduktionsdiäten. Den absoluten Knaller bringt das das Februar-Heft des Magazins Joy (da steht drin, was frau trägt, was sie sich auf die Haut schmiert , was die Stars so treiben und natürlich auch was man selbst so treiben kann und wie): 8 kg in 14 Tagen. Wow! Wegen eben dieser Diät - allerdings waren es da noch 7 kg - habe ich vor einem Jahr das Abo einer anderen Zeitschrift gekündigt (es war ein Fitness-Magazin für Frauen). Ich muss dazu sagen, dass ich das Heft nicht gekauft habe, sondern davon ausgehe, dass sich an der Methode nicht viel geändert hat, und hier die aus der Shape vom letzten Jahr beschreibe.

Der Erfinder dieser Diät ist der Star-Super-Coach David Kirsch, übrigens gelernter Anwalt, und bei Heidi Klum funktioniert das Programm wohl prima: nach der Entbindung schnell wieder in Form - inwieweit das für Normal-Frau nötig, sinnvoll und gesund ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Grunsätzlich sollte sich jeder Abnehmwillige die Frage stellen, ob es Sinn macht, sich die Pfunde, die man über Jahre zugelegt hat, in zwei Wochen loszuwerden, das neue (alte) Gewicht will schließlich gehalten werden. 

In groben Zügen sieht das Programm so aus: tägliche Energieaufnahme durchschnittlich 850 kcal, die Hälfte davon kommt aus Proteinen, und es gibt kaum Kohlenhydrate. Dazu ein Bewegungsprogramm mit täglich je einer Cardio-Fatburner Einheit und einer Toning-Einheit, die man auch dreiteilen kann, zusammen ca. 90 min. pro Tag. Rein rechnerisch kann man damit in etwa in drei Tagen ein Kilo Fettgewebe abbauen. Das Konzept erfordert viel Zeit und Disziplin, also am besten Urlaub nehmen und die Familie weit wegschicken! Wer es ohne Betreuung durch einen Coach druchhält, verdient Respekt (für sein Durchhaltevermögen...)! Gut, dass nach zwei Wochen Schluss ist! Fragt sich bloß was danach ist... Zum Glück bekommen wir eine Strategie für die folgenden Wochen mit, da sind dann ein paar Lebensmittel aus der ursprünglich Verbotsliste erlaubt.

Eine komplette detailierte Bewertung des Konzepts würde hier den Rahmen sprengen, dazu sollte man sich an einen qualifizierten Ernährungsberater, d.h. Ökotrophologen, Diätassistenten o.ä. wenden. Nur noch soviel: natürlich wird empfohlen viel zu trinken, um die abgebauten Schlacken auszuschwemmen... über Schlacken kann man streiten. Wenn allerdings Proteine nicht als Baustoff sondern (wie hier ganz extrem) zur Energiegewinnung verwendet werden, fällt als "Abfallprodukt" Stickstoff an, der nur in Form von Harnstoff über die Nieren ausgeschieden werden kann. Dazu wird Wasser benötigt: viel Protien - viel Stickstoff - viel Wasser.

Trotzdem viel Erfolg beim Diäten (-:
Wenn man Diät im Sinn von "Lebensweise" sieht, ist es ja gar nicht so verkehrt...

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Published by équilibriste - in Gesundheit
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