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23. Januar 2008 3 23 /01 /Januar /2008 06:33
Mal abgesehen von Nebenwirkungen, die Medikamente üblicherweise so haben - auch das besagte, bitte mal die Packungsbeilage lesen oder den Arzt fragen - kann so eine Medikation auch andere ungewollte Folgen haben.

Superkompansation ist eine tolle Sache, ganz einfach ist es aber leider nicht. Es funktioniert nicht, irgendwann irgendwelche Trainingsreize zu setzten. Der Zeitpunkt, Art und Intensität der Belastung müssen stimmen. Besonders wichtig sind die Regenerationsphasen, in denen sich der Körper erholt und sich auf die nächste, evtl. größerer Belastung einstellt. Mehr darüber findet man in Tainingslehre-Büchern und über Suchmaschinen. Hier nur ein Beispiel:
http://www.ardf-ol.de/artikel/fit_auf_den_Punkt.htm

Die Regenarationsphase darf nicht zu lang sein, sonst dümplet man mehr oder weniger vor sich hin. Folgt kein neuer Trainingsreiz, kommt der Körper wieder runter von dem hohen Niveau, es wird ja nicht gebraucht. Wozu also den energieaufwändigeren Zusatand halten? Ein dickerer, größerer Muskel ist leistungsfähiger, benötigt aber mehr Energie, auch im Ruhezustand. Und da der Körper Energiesparer ist, hält er nur, was auch wirklich benötigt oder benutzt wird. Use ist or lose it!

Auch zu kurze Regenerationphasen sollte man vermeiden. Wird der neue Reiz zu früh, also noch bevor das Ausgangsniveau wieder erreicht ist, gesetzt, ist das der Leistungsfähigkeit abträglich (s. Abb. im o.a. Artikel). Tun einem nach dem Training die Beine weh, und dazu zähle ich jetzt auch mal den Muskelkater an den nächsten Tagen, sollte man das als Zeichen sehen und entsprechend (angemessen!) darauf reagieren. D.h. ich warte lang genug mit der nächsten Einheit, trainiere eine andere Körperpartie, mache etwas leichtes, regeneratives etc.
Werden Schmerzen aber medikamentös unterdrückt, fehlt ein Idikator, sowohl für die Belastbarkeit (soll heißen, man merkt nicht rechzeitig, wenn man aufhören oder zumindest "runterfahren" sollte) als auch für die nötige Erholungszeit. Beides erhöht das Verletzungsrisiko! Naja, vielleicht ist das so gewollt, denn dann kann man wieder was einnehmen oder draufschmieren...

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Published by équilibriste - in Gesundheit
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