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1. April 2008 2 01 /04 /April /2008 06:50

Muss ich es überhaupt noch hinschreiben? Ich bin froh, dass meine Jungs nicht Fussball spielen!!! Sie machen auch sonst keinen Mannschaftssport, wohl aber Sachen, bei denen es auf Verantwortung und Teamgeist ankommt, nämlich klettern und biken.


Ob jetzt Fussball, Basketball, Tennis oder sonstwas, überall finden Wettkämpfe/Spiele statt, zu denen die Kinder hintrasportiert werden müssen, damit hätte ich auch kein Problem, solange ich nicht jedes Mal dabei sein muss, um "unsere" Mannschaft auch nach Kräften anfzufeuern und die Gegner niederzubrüllen. Bei den Kletterwettkämpfen ist oft gar nicht der Platz für viele Nur-Zuschauer (die anderen Teilnehmer wollen schließlich auch zuschauen). Und angefeuert wird jeder von jedem, auch wenn es der direkte Konkurrent ist. An akustischer Unterstützung fehlt es also sowieso nicht. Schön, dass ich wenn ich nicht mitkomme, die Zeit für mich nutzen kann!


Von Zeit zu Zeit den ganzen Satz Trikots etc. zu waschen, wäre auch nicht weiter schlimm, dafür gibt's die Maschine und den Weißen Riesen und seine Freunde.

 

Was ich aber nicht verstehe und für mich absolut unvorstellbar finde, ist dass die Fussball-Mamis auch bei jedem Training dabei sein müssen, um ihre Sprösslinge nach Kräften anzufeuern, anzutreiben und Achtung! die Mannschaftskameraden niederzubrüllen. Geht es doch schon bei den Kleinen (von den Alterklassen habe ich erwartungsgemäß  keine Ahnung - F, E, D, blablabla...) darum, wer beim nächten Mal spielt und wer nicht! Da wüsste ich doch mit meiner Zeit etwas anderes (m.E. besseres) anzufangen.



Nämlich: nicht den Kiddies beim Sport zugucken, sondern mich selbst bewegen!


Aber das fällt denen gar nicht ein... Konkretes Beisspiel: Ich halte zeitgleich in der Nebenhalle Aerobic & Workout, wenn die Kinder im Winter Hallentraining haben. Ist sogar der selbe Verein, und die meisten haben eh eine Familienmitgliedschaft. Da ist noch keiner eingefallen, dass sie statt nur zuzuschauen doch auch selbst was tun könnte. Dezente Hinweise wurden wohlwollend ignoriert. Ich kapier's echt nicht, aber (au weia, jetzt wird's böse) viele sehen auch so aus. Die eigene sportliche Untätigkeit dadurch kompensieren, dass man seinen Nachwuchs antreibt...

Hey Mamis - auch ihr seid Vorbilder! Schon mal dran gedacht?

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Published by équilibriste - in lifestyle
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Kommentare

Stefan 04/01/2008 23:14

Das geht halt nur beim Fussball !Blöd hinstellen und zuschauen, statt selbst was zu machen.Und vielleicht noch hysterisch reinbrüllen - Monster !!Ach Fussball...vergessen sollte man diesen Sport !Ich werd mal was zum Fussball und den Leistungsstand unserer Superhelden schreiben ! ...ein Volk von "Flasche leer" !Böse ? Die Wahrheit und sonst nichts !

équilibriste 04/01/2008 23:26



Au ja, bitte! Und ich bin nicht böse? Danke!



Tasci Tanja 04/01/2008 08:26

Leider gibt es viel zu viele Eltern die den Kindern auferlegen was sie selbst nicht schaffen. Meine Tochter machte ein Jahr auf ihren Wunsch hin Ballett, bis sie die Lust daran verlor in der Gruppe zu tanzen, sondern dies lieber tut wenn sie Lust dazu hat und nicht wenn es auf dem Plan steht. Ballett-Mamis sind die Krönnung des ganzen, von 15 Kindern wurden 7 unter Gebrüll jede Woche ins Ballett verfrachtet, da die Mütter dies ja selbst so gerne gemacht hätten, aber ja keine Möglichkeit dazu hatten *augenroll*. Wenn wir endlich lernen würden, dass unsere Kinder eigenständige Persönlichkeiten sind und wir unsere Wünsche selbst erfüllen müssen, dann würden wir unseren Kindern Freiraum geben und wären auch in der Lage die Zeit die uns verbleibt effektiv für uns und unseren Körper zu nutzen.

équilibriste 04/01/2008 09:23


Danke für die Ergänzung... Ich frag mich bei der Begründung "Ich will meinen Kindern das ermöglichen, was ich selbst soooo gerne gemacht hätte, aber nicht durfte/konnte..." immer: Und? Warum macht
du's dann nicht jetzt? Was spricht dagegen, als Erwachsener noch mit Tanzen oder was auch immer anzufangen? Sicher wird man nie das Leistungsniveau erreichen, wie jemand, der schon als Kind damit
angefangen hat, aber darum geht's ja auch gar nicht. Sondern um Selbsterfahrung, das Kennenlernen seiner Wünsche, Fähigkeiten und Möglichkeiten und ganz viel um Spaß und
Lebensfreude!


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