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6. April 2008 7 06 /04 /April /2008 13:42

"Flüssigkeitszufuhr beim Sport ist ja sehr wichtig...nur könnte das bitte irgendjemand der Lehrerschaft an Deutschlands schulen auch beibringen. Erwachsene sind ja für sich selbst verantwortlich, aber wenn Kindern das Trinken verboten wird nach dem Sport, dann spielt man mit deren Gesundheit." Das hat Tanja als Kommentar zu Flüssikeitszufuhr beim Breitensport geschrieben.

Klar könnte das jemand, wird auch gemacht, z.B. vom aid, von iglo (Thema Ernährung) oder der cma. Oft kostet das nicht mal was. Eigentlich müssen die Schulen das Angebot nur annehemen und in den Lehrplan einbauen...

Dabei geht es nicht einmal ausschließlich um's Essen, auch eine Verbindung  zum Sport wird hergestellt Hier nur ein Beispiel, es gibt noch mehr - bitte selber mal reinschauen und an die Lehrerschaft weitergeben!

Ernährung und Sport - Sachinformationen

Wie kann der Muskel arbeiten?
Für körperliche Arbeit – also beim Sport – benötigt der Körper Energie. Diese Energie liefert der „Brennstoff" ATP (Adenosintriphosphat). ATP ist ein so genanntes energiereiches Phosphat, das durch seine Spaltung die Muskelkontraktion ermöglicht. Da im Muskel nur sehr geringe Mengen an ATP gespeichert werden können, muss der Brennstoff ständig im Muskelstoffwechsel erzeugt werden, damit er in mechanische Energie umgewandelt werden kann. Beim Sport stehen als energieliefernde Nährstoffe insbesondere Kohlenhydrate und Fett im Vordergrund. Steht ausreichend Sauerstoff zur Verfügung, können diese Nährstoffe vollständig zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut werden – dabei entsteht ATP.
Ein weiteres energiereiches Phosphat ist Kreatinphosphat (KP), das durch Spaltung ATP aus ADP (Adenosindiphosphat) regenerieren kann.

Man unterscheidet zwei Hauptmechanismen der Energiebereitstellung:
1. Die aerobe (oxidative) Energiebereitstellung: Bildung von ATP unter Verbrauch von Sauerstoff (vollständige Verbrennung = Oxidation von Glukose oder Fettsäuren)
2. Die anaerobe Energiebereitstellung: Bildung von ATP ohne Verbrauch von Sauerstoff

Letztere erfolgt durch

  • Spaltung der gespeicherten energiereichen Phosphate ATP und KP  (anaerob-alaktazide Energiebereitstellung)
  • unvollständige Verbrennung von Glukose unter Bildung von

Laktat (Milchsäure) = anaerobe Glykolyse = anaerob-laktazide Energiebereitstellung.

Mit der aeroben Energiebereitstellung sind längere Ausdauerleistungen möglich, mit der anaeroben hingegen kurzzeitige Höchstleistungen.
Somit stehen dem Muskelstoffwechsel mehrere Mechanismen zur Energiegewinnung zur Verfügung, die je nach Intensität und Dauer der körperlichen Belastung „ausgewählt" werden. Je intensiver die Belastung, desto mehr Kohlenhydrate werden zur Energiegewinnung herangezogen. Je weniger intensiv die Belastung und je besser der Ausdauertrainingszustand ist, desto mehr Fette werden zur Energiegewinnung verbrannt. Dies kann allerdings nur unter Sauerstoffverbrauch geschehen, während Kohlenhydrate auch anaerob verbrannt werden können.

Supplemente - Wirkung häufig nicht belegt
Supplemente oder Nahrungsergänzungsmittel sind Verbindungen, die dem Körper zusätzlich zur normalen Ernährung zugeführt werden. Inhaltsstoffe solcher Ergänzungspräparate sind neben Eiweiß und Kreatin meist Vitamine und Mineralstoffe. Supplemente sollten grundsätzlich nicht über längere Zeit und nicht ohne fachliche Beratung eingenommen werden. Bislang gibt es nur wenige Studien, die eine Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Nahrungsergänzungsmittel belegen. Bei den meisten Supplementen ist die versprochene Wirkung nicht wissenschaftlich abgesichert oder umstritten. Besondere Vorsicht ist bei Produkten ausländischer Herkunft geboten. Hier besteht u.U. sogar die Gefahr durch Verunreinigungen oder Zugaben unerwünschter Stoffe in eine Dopingfalle zu tappen.

Für gesunde Menschen, Gesundheits- und Breitensportler, die sich ausgewogen ernähren, sind Nahrungsergänzungsmittel überflüssig. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann auch keine dauerhaft unausgewogene Ernährung ausgleichen. Zudem ist eine abwechslungsreiche Ernährung preiswerter und genussvoller als Pulver oder Kapseln. Wesentliche Bestandteile einer solchen Ernährung sind Getreideprodukte, Kartoffeln, Brot oder Nudeln (Kohlenhydratlieferanten) sowie hochwertige Fette und Öle wie Raps- oder Olivenöl. Auch Eiweißlieferanten wie Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte sowie Eier gehören dazu.

Weiteres zum Thema finden Sie auch im Internetschwerpunkt „Vitamine in der Ernährung“.

Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler

  • setzen sich kritisch mit Sportlerprodukten und -präparaten auseinander;
  • erkennen, dass eine ausgewogene Ernährung alle Nährstoffe liefert, die Gesundheits- und Breitensportler benötigen;
  • kennen die Voraussetzungen zur Energiegewinnung im Muskel;
  • setzen sich mit ihren eigenen Ernährungsgewohnheiten auseinander.

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Published by équilibriste - in Gesundheit
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Kommentare

Tasci Tanja 04/06/2008 22:07

Ja, das alte Lied, wenn Schulerektoren und Lehrer kostenlose Angebote wahrnehmen würden, dann sähe die Schule anders aus. Doch so mancher Lehrer handelt halt immer noch gegen jede Vernunft und andere Lehrkräfte sind sehr zugänglich, ist halt wie im wahren Leben. Zum Thema trinken und Sport muss ich sagen, im Kindergarten war es gut geregelt, da stellten die Erziehrinnen Wasser zur Verfügung. Schule bedarf es schon manchmal etwas Nachdrücklichkeit. Wir hatten das Problem, dass die Schüler nach dem Sport keine Pause hatten, da sie etwa 15 Minuten zur Turnhalle brauchen und nach der Sportstunde somit keine Pause mehr möglich ist, also zwei Stunden warten bis getrunken werden darf. LGTanja

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