Klaus-Peter Baumgardt hat selbst gemachten Essig zum Testen unters Bloggervolk verteilt, und die Flasche mit dem grünen Etiket ist bei mir gelandet, zusammen mit Essigmutter im Gläschen, weil ich ja im Gegensatz zu Christoph vom Bandscheiben-Blog durchaus Eigenproduktions-Ambitionen zu haben scheine :-).
Einen neuen Selber-Mach-Versuch habe ich noch nicht gestartet - wie das geht, hat mir
Klaus-Peter auch geschrieben, ausserdem steht's hier - gestestet haben wir schon. Was mir eben noch einfällt von wegen
BloggerInnen: Bin ich eigentlich die "Quoten-Test-Frau"? So wie ich das sehe, sind die anderen alle Männer... aber egal, auf das "-Innen" hätte ich jedenfalls keinen Wert gelegt, das brauch ich
eigentlich nicht ;-)Ich hab natürlich auch erstmal die Nase drüber gehalten, allerdings war ich dabei etwas vorsichtiger als der Mittester vom Olivenöl-Kontor. Aus Labor-Praktikums- und Wasserkocher-mit-Essig-Entkalken-Erfahrung, weiss ich was Essigsäure mit Nasenschleimhäuten und Augen (...heul...!) anstellen kann...
Dieser erste Eindruck war vielversprechend. Der neunjährige Junior-Tester wollte gleich mal einen Schluck probieren, hat den aber nur in abgeschwächter Form in Verbindung mit einem Weissbrotwürfel bekommen und festegestellt, dass es so dann doch ein bisschen sauer ist. Verständlich, dass Essig - zumindest wenn er so schmeckt - "in Verbindung mit Wasser, schon bei den alten Römern die Rolle des Durstlöschers spielte." Der ein oder andere wird womöglich noch etwas süßes - Honig, Agavendicksaft, Zucker, was auch immer - drin haben wollen :-)
Trotzdem habe ich ihn erstmal nicht als Grundlage für Erfrischungsgetänke verwedet,
obwohl... sondern dem Kopfsalat aus Opa-Eigenanbau damit zu (Wohl-) Geschmack verholfen. Und dafür hab ich das Zwiebel-Stand-Rezept (das mir normalerweise viel zu viel Arbeit ist...) von
meinem ersten Großküchen-Praktikum mal wieder aus dem Hirn gekramt. Weil man die Zwiebel dazu reiben muss, hat mich der Essig dann doch zum Heulen gebracht. Aber mehr verrate ich nicht, ausser dass
man das Ganze mit dem Schnee- (oder war's ein Rühr-) besen schlagen muss und keinesfalls sowas wie Mixer oder Pürierstab verwenden darf ;-)Wenn Mann, der sowas sonst nie, nie, nie, tut, am Schluß alle Soßenreste aus der Salatschüssel mit Brot auftunkt und das Ding sogar so sauber wischt, dass man schauen muss, ob's nicht schon gespült ist, wird das wohl eine Bedeutung haben...
Jedenfalls werde ich demnächst voll motiviert das Projekt Eigenproduktion angehen, wenn das
sooo gut ankommt :-) Mal sehen, was dabei dann rauskommt, die Entsorgungsgefahr werde ich schon durch Information der männlichen Familienmitglieder eindämmen können...Und grundsätzlich bin ich ja ein Fan von Selbstgemachtem, Omas Schmalzgebäck mal ausgenommen, aber die Socken von meiner Tante, der Honig von Jackie, Inges geniale Marmeladenkreationen... und jetzt dieser Essig...
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Das Angebot an Fairtrade-Produkten wird ständig erweitert. Neu hinzugekommen sind Zucker, Eiscreme, Kekse und Jeans. Von diesem Erfolg der fair gehandelten Produkte profitieren laut
Trans-Fair insbesondere die zertifizierten Organisationen der Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika, die allein über den deutschen Markt mehr als 21,5 Mio. € Direkteinnahmen erhalten
haben. Die Einnahmen ermöglichen den Partnerorganisationen ihre nachhaltigen Anbaumethoden weiterzuentwickeln. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherheit und Artenvielfalt
geleistet.
Sollen wir nur das essen,
was wir unverabeitet, ein Entfernen von Schale, Kernen etc. wird uns wohl noch zugebilligt, essen können? Brot, Nudeln und Co. wären also auch tabu, die haben schließlich schon einen
Verarbeitugnsprozess hinter sich. Was alles ist "verarbeiten"? Zählt auch schon Kochen, durch das vieles erst für uns ess-, genieß- und verwertbar wird auch dazu? Wenn ja, dürfen wir auch keine
Kartoffeln oder Bohnen mehr essen und müssten auf rohes Fleisch umsteigen...










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