Donnerstag, 26. juni 2008
... aber nicht von mir. Meine Versuche dahingehend sind - leider oder zum Glück - von ignoranten Familienmitgliedern entsorgt worden, bevor über Erfolg oder Misserfolg entschieden werden konnte... ;-)

Klaus-Peter Baumgardt hat selbst gemachten Essig zum Testen unters Bloggervolk verteilt, und die Flasche mit dem grünen Etiket ist bei mir gelandet, zusammen mit Essigmutter im Gläschen, weil ich ja im Gegensatz zu Christoph vom Bandscheiben-Blog durchaus Eigenproduktions-Ambitionen zu haben scheine :-).

Einen neuen Selber-Mach-Versuch habe ich noch nicht gestartet - wie das geht, hat mir Klaus-Peter auch geschrieben, ausserdem steht's hier - gestestet haben wir schon. Was mir eben noch einfällt von wegen BloggerInnen: Bin ich eigentlich die "Quoten-Test-Frau"? So wie ich das sehe, sind die anderen alle Männer... aber egal, auf das "-Innen" hätte ich jedenfalls keinen Wert gelegt, das brauch ich eigentlich nicht ;-)

Ich hab natürlich auch erstmal die Nase drüber gehalten, allerdings war ich dabei etwas vorsichtiger als der Mittester vom Olivenöl-Kontor. Aus Labor-Praktikums- und Wasserkocher-mit-Essig-Entkalken-Erfahrung, weiss ich was Essigsäure mit Nasenschleimhäuten und Augen (...heul...!) anstellen kann...

Dieser erste Eindruck war vielversprechend. Der neunjährige Junior-Tester wollte gleich mal einen Schluck probieren, hat den aber nur in abgeschwächter Form in Verbindung mit einem Weissbrotwürfel bekommen und festegestellt, dass es so dann doch ein bisschen sauer ist. Verständlich, dass Essig - zumindest wenn er so schmeckt - "in Verbindung mit Wasser, schon bei den alten Römern die Rolle des Durstlöschers spielte." Der ein oder andere wird womöglich noch etwas süßes - Honig, Agavendicksaft, Zucker, was auch immer - drin haben wollen :-)

Trotzdem habe ich ihn erstmal nicht als Grundlage für Erfrischungsgetänke verwedet, obwohl... sondern dem Kopfsalat aus Opa-Eigenanbau damit zu (Wohl-) Geschmack verholfen. Und dafür hab ich das Zwiebel-Stand-Rezept (das mir normalerweise viel zu viel Arbeit ist...) von meinem ersten Großküchen-Praktikum mal wieder aus dem Hirn gekramt. Weil man die Zwiebel dazu reiben muss, hat mich der Essig dann doch zum Heulen gebracht. Aber mehr verrate ich nicht, ausser dass man das Ganze mit dem Schnee- (oder war's ein Rühr-) besen schlagen muss und keinesfalls sowas wie Mixer oder Pürierstab verwenden darf ;-)

Wenn Mann, der sowas sonst nie, nie, nie, tut, am Schluß alle Soßenreste aus der Salatschüssel mit Brot auftunkt und das Ding sogar so sauber wischt, dass man schauen muss, ob's nicht schon gespült ist, wird das wohl eine Bedeutung haben...

Jedenfalls werde ich demnächst voll motiviert das Projekt Eigenproduktion angehen, wenn das sooo gut ankommt :-) Mal sehen, was dabei dann rauskommt, die Entsorgungsgefahr werde ich schon durch Information der männlichen Familienmitglieder eindämmen können...

Und grundsätzlich bin ich ja ein Fan von Selbstgemachtem, Omas Schmalzgebäck mal ausgenommen, aber die Socken von meiner Tante, der Honig von Jackie, Inges geniale Marmeladenkreationen... und jetzt dieser Essig...

von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Sonntag, 22. juni 2008

(transfair) Fair gehandelte Produkte sind zunehmend gefragt. Ihr Absatz stieg im Jahr 2007 um 33 % auf 24.000 t. So wurden im letzten Jahr 13.600 t Fairtrade-Bananen verspeist, ein Plus von fast 40 %. Der Absatz von Kaffee stieg um 10 % auf 4.350 t und mit 191 t wurde rund ein Fünftel mehr Tee vermarktet. Außerdem wurden in Deutschland 2,5 Mio. l Fruchtsaft getrunken (+ 23 %). Auch die Nachfrage nach Wein (+ 36 %) und Schokolade (+ 25 %) ist gestiegen.

Das Angebot an Fairtrade-Produkten wird ständig erweitert. Neu hinzugekommen sind Zucker, Eiscreme, Kekse und Jeans. Von diesem Erfolg der fair gehandelten Produkte profitieren laut Trans-Fair insbesondere die zertifizierten Organisationen der Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika, die allein über den deutschen Markt mehr als 21,5 Mio. € Direkteinnahmen erhalten haben. Die Einnahmen ermöglichen den Partnerorganisationen ihre nachhaltigen Anbaumethoden weiterzuentwickeln. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherheit und Artenvielfalt geleistet.


Hintergrund:
Als unabhängige Siegel-Initiative handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Siegel für fair gehandelte Produkte. Die Vergabe des Siegels ist an verschiedene ökologische und soziale Kriterien geknüpft. Dazu zählen faire Preise für die Erzeuger und ein nachhaltiger Anbau. Auch der Verzicht auf Kinderarbeit gehört dazu.

TransFair wird von 35 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 110 Lizenznehmer rund 800 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen und seit neuestem Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an.
Weitere Informationen: www.transfair.org

(20.06.08)

Bild: Transfair

von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Freitag, 9. mai 2008
Neben Joghurt natur (also weiß mit nichts drin) und Quark gibt es zwei Dinge, die bei uns zu Hause nicht ausgehen dürfen, weil dann nämlich Ausgeglichenheit, Balance und Gelassenheit extrem gefährdet wären:

Edelbitterschokolade und Olivenöl

Die Schokolade kommt normalerweise von Bonnat, das Öl wird aus dem Urlaub mitgebracht (ab und zu mal was Neues ist ja nicht verkehrt...).

Und jetzt habe ich entdeckt, dass es beides auch zusammen gibt: Eine Edelbitterschokolade mit mit 70% Kakao und feiner Olivennote. Kommt von Vivani und ist auch noch fair gehandelt und "bio". Die muss ich doch unbedingt mal probieren - aber zuerst wollen noch die Olivenöl-Vorräte aufgestockt werden :-)
von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Balance
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen
Donnerstag, 24. april 2008

Ständig, auch hier in den Kommentaren ;-), wird behauptet, Frauen seien ja sooo kompilziert. Dabei ist manches ganz einfach...

Eine Frau ist umso gelassener, je schöner sie sich fühlt.
Also gib ihr das Gefühl, dass sie schön ist, damit sie sich schön fühlt.

Alles klar?

von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Balance
Kommentar hinzufügen Kommentare (3)    Trackback erstellen empfehlen
Mittwoch, 26. märz 2008

Der Ratgeber für ein dauerhaft besseres Körpergefühl

So steht es auf dem Titel vom neuen Stern - Gesund leben. Toll, habe ich mir gedacht, da können sich jetzt alle das Heft kaufen, und ich mache eine Woche Schreib-Pause :-). Wird wohl nix... ich werde das Magazin natürlich selbst von von bis hinten lesen und bestimmt zu einigem meinen Senf dazugaben müssen!

Das fing gestern beim Nur-mal-schnell-die-Bilder-anschauen schon an: Ganzseitege Ananas, in der linken unteren Ecke der Text. "Wenn Gott wollte, dass wir Schokoriegel essen, wüchsen sie auf Bäumen..." Wir sollen lieber frisches Obst und Gemüse essen. Klingt eigentlich ganz plausibel, aber denken wir mal weiter.

Schokolade.jpgSollen wir nur das essen, was wir unverabeitet, ein Entfernen von Schale, Kernen etc. wird uns wohl noch zugebilligt, essen können? Brot, Nudeln und Co. wären also auch tabu, die haben schließlich schon einen Verarbeitugnsprozess hinter sich. Was alles ist "verarbeiten"? Zählt auch schon Kochen, durch das vieles erst für uns ess-, genieß- und verwertbar wird auch dazu? Wenn ja, dürfen wir auch keine Kartoffeln oder Bohnen mehr essen und müssten auf rohes Fleisch umsteigen...

Die Verarbeitung von Nahrungs-"Rohstoffen" hat sich über lange Zeit entwickelt, immer mit dem Ziel das Spektrum zu erweitern, das Essen bekömmlicher oder schmackhafter zu machen (s. U. Pollmer: z.B Wohl bekomm's). Allerdings, sollte man sich schon überlegen, wie weit man dabei gehen will.

Und Schokolade? Ist doch als Kakaofrucht auf Kakoabäumen gewachen, und der Zucker der fast immer mit dabei ist, kommt vom Feld, aus Zuckerrohr oder -rüben. Bei der Schokoladenherstellung wir daraus ein richtig leckres Produkt, das v.a. in der dunklen Version durchaus gesundheitlichen Nutzen hat (Stichwort Sekundäre Pflanzenstoffe).

Ich möchte jedenfalls nicht darauf verzichten, nur weil sie nicht "fertig" auf Bäumen wächst. Allerdings - wie bei so vielem:

Auf die Dosis kommt es an!

Foto: pixelio.de

von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (2)    Trackback erstellen empfehlen
Sonntag, 24. februar 2008

Männer küssen anderes - Frauen auch. Oder, wie US-Verhaltenspsychologen herausgefunden haben, zumindest mit verschiedenen Absichten.

So sollen Frauen bein Küssen eher an Nähe denken, Männer dagegen küssen vor allem, um die Wahrscheinlichkeit für Sex zu steigern und verzichten lieber auf Küsse als auf Sex.

Und wer küsst besser?

;-)

von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Balance
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 11. februar 2008

IMG_0481.JPG

 

IMG_0508.JPG

 

IMG_0515.JPG



IMG_0526.JPG



IMG_0529.JPG



IMG_0537.JPG

 



IMG_0546.JPG

















undefined


DSCN0864.JPG

DSCN0861.JPG
von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Balance
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Sonntag, 10. februar 2008
Frau Dr. Höllering macht Urlaub und ist beim Skifahren - da wünsche ich ihr doch viel Spaß, Abwechslung und Erholung. Und genau so ein Traumwetter wie wir es die letzten vier Tage hatten.

Vier befreundete Familien auf einer Selbstversorgerhütte am Tegernsee, wider Erwarten 20 cm Neuschnee und Sonne satt. Nette Touren für die Erwachsenen, Schlittenberg und Schlepplift für die Kinder. Keiner hat die Glotze vermisst, über's Essen oder beim Abwasch gemault.

Erholung auf der ganzen Linie, sogar auf der Rückfahrt blieben wir vom Stau verschont. Schade dass es schon vorbei ist - morgen fängt der Alltag wieder an. Aber wir werden uns gern daran erinnern!
von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Balance
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 4. februar 2008
Seit Neujahr gibt es wieder mehr davon, erst nur die mit Marmelade (richtig eigentlich Konfitüre), und dann jeden Tag neue Sorten, geschätzt ca. 173 verschiedene. Scheint so, als wollten die Bäcker sich gegenseitig mit ihren Füllungskreationen übertrumpfen. Vanille, Nutella und Eierlikör sind ja noch harmlos - oder einfallslos? Es muss schon Caipi-Chili-Ichweißnichtwasnoch sein. Schade, wenn rund um diese Kreativ-Füllungen dann ein geschmackstötender, fetttriefender 08/15-Hefeteigklumpen ist. 

Sicherlich gibt es Bäcker, die Teig und Ausbackprozess so hinkriegen, dass auch die Füllungs-Umhüllung lecker und sternetauglich ist. Macht natürlich nur Sinn, wenn man sich auch mit der Füllung entsprechend Mühe gegben hat und nicht einfach eine Bäckereibedarfs-Großhandels- Fertigpampe, die man mit diversen Alkohlolika anreichert, verwendet. Das ist bei der faschingsbedingten Massenproduktion eher schwierig. Sei's drum, die dauert schließlich nur noch zwei Tage, in denen einige Bäckereien das olfaktorische Spektrum unserer Innenstädte durch vor den Läden aufgebaute Krapfen-Verkaufsstände mit Freiluft-Schau-Ausbacken in ca. 1 m² großen Frittierpfannen bereichern.

Hat's jemand schon gemerkt? Ich mag keine Krapfen, egal mit was drin. Ich mag überhaupt kein Fett-/Schmalz-Gebäck, schon gar nicht, wenn Puderzucker oder eine pappige Glasur drauf ist. Und das letzte was ich tun würde, wäre, so ein Ding zu essen, bloß weil man das im Fasching halt so macht.

Ich freue mich schon, wenn es aus den Bäckereien wieder nach Brot und nicht mehr nach Ausbackfett riecht ;-)
von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Balance
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Dienstag, 29. januar 2008

Warum essen wir Schokolade? Weil's schmeckt! Grundsätzlich ist das sicher richtig. Wenn ich mir aber anschaue, wann, wo und wie mache Leute Schokolade essen, stelle ich fest, das kann nicht er einzige Grund sein.

Schnell mal im Vorbeigehen, nebenbei beim Autofahren, Lesen oder Fernsehen. Eine ganze Rippe auf einmal in den, Mund kurz durchgekaut und erst dann aufhören, wenn die ganze Tafel, egal wie groß, weg ist. Bei Stress, zur Belohnung, zur Entspannung oder gar als Liebesersatz. Dass all das funktioniert, lernen wir schon als Kinder. Es kommt auch vor, dass Kinder (oder deren Eltern) versuchen, Freunde mit Süßigkeiten zu kaufen. Der Genuß bleibt leider allzu oft auf der Strecke. Bei so mancher Schokolade ist das aber auch egal: kratzig, pappig, billig - und das nicht im Sinn von preiswert, nur als Energielieferant geeignet, und da gibt es bei weitem bessere. Schokolade essen ohne Genuß kann man sich getrost sparen, auch im Hinblick auf die Kalorien!


Schokolade kann man genauso genießen wie Wein, mit Muße und mit allen Sinnen. Dafür lohnt sich auch die Investition in eine teuerere Tafel, außerdem hat man dann vielleicht eher Hemmungen, zuviel davon zu essen. Man hört das Rascheln der Verpackung beim Auswickeln, schon da unterschiedet sich die 4-Euro-Tafel von der 40-Cent-Tafel, riecht und schaut erst einmal und bricht dann ein Stück ab. Farbe und Glanz sind unterschiedlich. Dünne Tafeln knacken anders als dicke, Vollmilch anders als Edelbitter. Nochmal riechen und dann ein Stück (bitte nicht zu groß!) in den Mund stecken, wer möchte, schließt die Augen. Das Stück jetzt nicht zerbeißen, sondern langsam im Mund zergehen lassen, dabei auf verschiedene Zungenbereiche schieben und bewußt die Geschmackseindrücke wahrnehmen: süß, bitter, ein bisschen Säure, ein Hauch von Vanille oder Jasmin... Wie fühlt es sich an im Mund? Optimalerweise zart schmelzend und cremig. Anschließend die Eindrücke noch etwas nachwirken lassen.

In der Zeit hätte man genausogut eine ganze Tafel verdrücken können, Genuß braucht aber Ruhe und Zeit. Und so sind ein paar Stück Schokolade bestimmt auch keine Ernährungssünde.

Fortgeschrittene probieren sich nicht nur durch die unterschiedlichen Kakaogehalte, sondern vergleichen, wie beim Wein, auch mal Schokoladen unterschiedlicher Herkunft. Es ist wirklich spannend...

Aber dabei immer maßvoll bleiben. Genuß im Übermaß ist keiner mehr!

von équilibriste veröffentlicht in: genießen Community: Balance
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen

Über diesen Blog

Empfehlen

Klicken Sie hier, um diesen Blog weiterzuempfehlen.

Neueste Kommentare

Bookmarking

Bookmark bei Mister Wong Bookmark bei Del.icio.us Bookmark bei Digg Bookmark bei Blinklist
Bookmark bei Technorati Bookmark bei Newsvine Bookmark bei Furl Icons von Blog-Marketing




Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Blog Top Liste - by TopBlogs.de

BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor

Feeds

  • Feed RSS 2.0
  • Feed ATOM 1.0
  • Feed RSS 2.0
creer blog sur de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden