Samstag, 5. juli 2008
Wer selber grillt, weiss, wo die Streifen auf Steak & Co. herkommen und warum es so schmeckt, wie's schmeckt... Isst man woanders was "vom Grill", kann man da nicht so sicher sein...

Grillstreifen ohne Grill: Was Lebensmitteltechnologie möglich macht

(aid) Sommerluft und laue Abende laden zum Grillen auf dem Balkon oder im Garten ein. Auch in Kantinen und Mensen gibt es derzeit gegrillte Steaks und Schnitzel. Doch nicht immer haben die Fleischstücke mit den Grillstreifen tatsächlich einen Rost gesehen. Dank moderner Lebensmitteltechnologie ziert ein braunes Streifenmuster ganz ohne Kohle und Glut das Fleisch. [lesen...]

Quelle: aid

Na lecker...

von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen
Freitag, 4. juli 2008

DGE-aktuell 06/2008 vom 01.07.2008

(dge) Sommer, Sonne, Sonnenschein – Was schmeckt da besser als ein leckeres kühles Eis! Jeder Deutsche gönnt sich durchschnittlich 8 Liter Eis im Jahr. Obwohl es immer mehr ausgefallene Eissorten wie Chili, Käse oder Cookies gibt, sind die Klassiker Vanille, Schokolade, Erdbeere nach wie vor ein Renner. Immer beliebter werden Sorbets und Fruchteis. In diesem Jahr liegen Obstsorten wie Melone, Mango, Johannisbeere und Aprikose hoch im Kurs. (...)

von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Dienstag, 1. juli 2008

(aid) Wahre Schönheit kommt bekanntlich von innen. Immer mehr Lebensmittelhersteller nehmen diese Erkenntnis wörtlich und entwickeln essbare Produkte, die schön machen sollen. Dieses "Beauty Food" bewegt sich im Grenzbereich zwischen Nahrungsmitteln und Kosmetika und wird deshalb auch als "Nutricosmetics" bezeichnet. Eine verbindliche Begriffsdefinition existiert allerdings bislang nicht.

In Form von Pillen und Tabletten sollen Nutricosmetics z. B. die Hautfestigkeit erhöhen, die Haarstruktur verbessern oder den Eigenschutz der Haut in der Sonne stärken. Solche Nahrungsergänzungsmittel sind unter anderem in Italien oder Frankreich erhältlich. Aber auch klassische Lebensmittel werden kosmetischen Wirkungen, wie "Anti-Aging-Bier" mit Antioxidantien oder ein Beauty-Drink "ShotBeauté" mit sekundären Pflanzenstoffen und Coenzym Q10. Beide Produkte kann sich auch der deutsche Verbraucher über das Internet bestellen. In Frankreich gibt es bereits eine "Anti-Falten-Marmelade" oder einen Jogurt, der schöne Haut verspricht.

Bei solchen Werbeversprechen, stellt sich die Frage, welchen Anspruch ihr wissenschaftlicher Nachweis erfüllen muss. Die Werbung für Lebensmittel darf generell nicht irreführend sein. Dasselbe gilt für Kosmetika. Ein besonders hoher Anspruch wird an den wissenschaftlichen Beleg von Werbeaussagen bei Lebensmitteln gestellt, die eine Förderung der Gesundheit versprechen. Weniger hoch sind die Anforderungen bei Wirkaussagen ohne direkten Gesundheitsbezug, wie es bei der Werbung für Kosmetika in der Regel der Fall ist.

Umstritten ist, ob Werbeversprechen von Nutricosmetics genauso gut belegt sein müssen wie gesundheitsbezogene Angaben. Beispielsweise vertritt der Rechtsanwalt Andreas REINHART in der Zeitschrift "Deutsche Lebensmittel-Rundschau" die Ansicht, dass Werbeaussagen, die sich lediglich auf "Schönheit" beziehen, geringere Anforderungen erfüllen müssen. Rechtsanwalt Ralf WELZEL aus Berlin sieht das anders: "Die Wirkung schlank machender Lebensmittel muss ebenfalls belegt sein. Es ist daher nicht ersichtlich, weshalb für andere beanspruchte Wirkungen, die ebenfalls die ‚Schönheit’ betreffen, andere Maßstäbe gelten sollten."

Nicht nur in Bezug auf Werbeversprechen, sondern auch unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten sind Schönheitslebensmittel mit Vorsicht zu genießen. Beispielsweise dann, wenn ein Produkt bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe in hohen Dosierungen enthält. Denn einzelne dieser Stoffe können in Abhängigkeit von der aufgenommenen Menge auch schädliche Wirkungen ausüben. Darüber hinaus ist gegenwärtig noch unklar, ob und wie sich diese Substanzen gegenseitig beeinflussen.
Quelle: aid

(30.06.08)

von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 23. juni 2008
Schön, wenn man ab und zu mal richtige Post - von Rechnungen mal abgesehen, also solche auf Papier, die der Postbote in den Briefkasten schmeisst, bekommt. Am Samstag so eine Art Sommerkatalog vom aid, Sommer, Sonne, Saisonkalender, Obst und Gemüse, Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft, Gartenbau und Gemeinschaftsverpflegung und noch so einiges, was ich jetzt vergessen habe ;-) Nett, ich kann ja nicht ständig nur noch kreuz und quer im Web rumsuchen, was die diversen Verbraucher- und Ernährugnsorganisationen so an Neuem bieten... und wer liest schon alle Newsletters?

Und darunter eben auch ein dicker Hinweis auf  das Forschungsprojekt REVIS (Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen) und dessen Ergebnisse zur Ernährungs- und Verbraucherbildung... Das passt ja super, weil bei Fressnet auch gerade im Zusammenhang mit Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen darüber dikutiert wird.

Das REVIS-Curriculum umfasst die grundlegenden Bildungsziele, Kompetenzen, inhalte und Themen für die schulische Ernährungs- und Verbraucherbildung (EVB). Kindern sollen die Basaiskompetenzen zur Lebensführung rechtzeitig vermittelt werden.

Ernährung und Konsum sind zwei Bildungsbereiche, die angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung immer wichtiger werden. Dennoch: Fachcurricula und Schulbücher greifen nur Teilbereiche der Ernährungs- und Verbraucherbildung auf. In der Schulpraxis unterliegt es in weiten Teilen dem Engagement der Schule oder einzelner Lehrer, ob und wie diese Inhalte ausgestattet werden.

Das entsprechende Medium REVIS - Moderne Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen ist unabhängig von den Schul- und Fächerstrukturen der Länder einsetzbar. Ein Fachartikel stellt die Arbeitshilfen  es Referenzrahmes und Praxisbeispiele vor. Das als Poster beiliegende Curriculum gibt mit seiner didaktischen Orientierung am essenden und handelnden Menschen Impulse für Unterricht und Schulentwicklung.

Dann wollen wir doch mal sehen, wie weit es mit dem Engagement der an den Schulen handelnden Menschen ist und wie dieses und ähnliche Angebote angenommen werden und im Unterricht Verwendung finden. Besonders optimistisch bin ich (eigene Erfahrungen...) diesbezüglich aber nicht :-(
von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Freitag, 20. juni 2008
... und zwar in Schmalz. Hat die Oma eben rüber gebracht...



Ich versteh zwar nicht, wie man sowas um die Jahreszeit essen mag (ich esse solche Dinger überhaupt nicht...fällt unter die Kategorie Krapfen & Co.), aber ich freu mich trotzdem, weil ich meinen Männern jetzt keinen Kuchen backen muss :-)
(... es sind schon ein paar mehr - "Fensterkiache", nicht Männer - als drei...)
von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Balance
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Dienstag, 17. juni 2008

(ÖKO-TEST) Wer sein Kind nicht oder nur kurz stillen kann oder will, greift überwiegend zu industriell hergestellter Säuglingsmilch. Doch jetzt zeigt eine aktuelle Untersuchung des Frankfurter ÖKO-TEST-Magazins, dass der Muttermilchersatz mit dem Fettschadstoff 3-MCPD-Fettsäureester belastet ist. Diese Substanz entsteht bei der Raffination von pflanzlichen Fetten und Ölen. Die genaue Wirkung ist noch nicht bekannt.

Auf Grund von in-vitro-Befunden mit Verdauungsenzymen wird aber angenommen, dass 3-MCPD-Fettsäureester bei der Verdauung in freies 3-MCPD umgewandelt werden. Bislang ist noch unklar, in welchem Ausmaß dies geschieht. Freies 3-MCPD kann zu Veränderungen der Niere sowie in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore führen.

Im Test wurden insgesamt 23 Muttermilchersatzprodukte von Anbietern im konventionellen sowie im Bio-Bereich überprüft. Die vollständigen Ergebnisse sind in der Juni-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht.

Der Test zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den untersuchten Marken. Eltern sollten auf jeden Fall zu den weniger belasteten Marken greifen. Besser aber ist es, wenn Kinder volle sechs Monate lang gestillt werden, wie es die WHO empfiehlt.

Die im Diätverband zusammengeschlossenen Hersteller von Lebensmitteln für besondere Ernährungszwecke betonen, dass sie die Diskussion ernst nehmen und Maßnahmen eingeleitet haben, um wissenschaftlich fundierte Ergebnisse und eine Minimierung der Gehalte an 3-MCPD-Estern zu erreichen. Nach ihrer Einschätzung sind kurzfristige Lösungen aber nicht zu erwarten.
Weitere Informationen:
www.oekotest.de

(16.06.08)

von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen
Montag, 16. juni 2008

DGE bestätigt Empfehlungen zur Rheumadiät

DGE-aktuell 02/2008 vom 03.06.2008

(dge) Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen können ihre Therapie mit einer ergänzten laktovegetabilen Ernährung aktiv unterstützen und den Langzeitverlauf verbessern: Grundlage ist eine vegetarische Kost mit viel Gemüse und Obst sowie dem täglichen Verzehr von fettreduzierter Milch und fettreduzierten Milchprodukten. Diese Ernährung wird idealerweise 2-mal wöchentlich durch Seefisch ergänzt. Dafür stehen fette Fleisch- und Wurstsorten am besten selten oder nie auf dem Speiseplan. Gleiches gilt für alkoholische Getränke. Übergewichtige Patienten sollten ihr Körpergewicht normalisieren.

Die Ernährungstherapie ist eine bedeutsame Ergänzung der medikamentösen Therapie und sollte gleichzeitig mit ihr begonnen werden. Der Effekt der Ernährungstherapie setzt nach 3 Monaten ein und verstärkt sich im Verlauf von 12 Monaten. Nach ärztlicher Verordnung eingenommen, können auch Supplemente mit langkettigen n-3 Fettsäuren bzw. Fischöl entzündliche Gelenkbeschwerden effektiv lindern.

Ausführliche Fachinformationen mit aktuellen Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen zum Thema „Rheumadiät“ hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) im Internet unter www.dge.de in der Rubrik Wissenschaft, Stellungnahmen/Statements veröffentlicht.

Hintergrundinformation: Rheuma ist der Überbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen auftreten. Rheumapatienten leiden fast immer an Schmerzen und sind häufig auch in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Rheuma tritt nicht nur bei älteren Menschen, sondern auch bei Jüngeren und sogar Kindern auf. Schätzungsweise 15 % der Bevölkerung sind mindestens einmal im Jahr wegen rheumatischer Beschwerden in ärztlicher Behandlung.

Unter den Begriff Rheuma fallen u. a. die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis, die 0,3 bis 1,5 % der Bevölkerung in Industrieländern betrifft. Erblich bedingt kommt es zu einer dauerhaft gesteigerten Entzündungsreaktion. Daraufhin werden im Überschuss Botenstoffe, so genannte Entzündungsmediatoren wie Cytokine und Eicosanoide, freigesetzt. Diese stoßen eine Kaskade von Entzündungsreaktionen an, so dass u. a. Gelenkknorpel und knöcherne Strukturen geschädigt und zerstört werden. An diesem Punkt spielt die Ernährung eine einflussreiche Rolle.

Die nur in tierischem Fett enthaltene n-6 Fettsäure Arachidonsäure ist Ausgangssubstanz für entzündungsfördernde Botenstoffe. Ihre Gegenspieler sind die (langkettigen) n-3 Fettsäuren aus beispielsweise fettem Fisch, Soja-, Raps-, Walnuss- und Leinöl. Sie wirken über verschiedene Mechanismen entzündungshemmend. Somit ist der Anteil der Zufuhr der verschiedenen Fettsäuren bedeutend: Patienten mit entzündlichen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis profitieren von einer verminderten Zufuhr von Arachidonsäure und einer erhöhten Zufuhr der langkettigen n-3 Fettsäuren Eicosapentaen- und Docosahexaensäure. So werden im Körper weniger entzündungsfördernde Botenstoffe gebildet. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass zumindest die Beschwerden wie Schwellungen, Übererwärmung und Schmerzen bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen durch die an Arachidonsäure arme und n-3 Fettsäuren reiche Ernährung gelindert und der Einsatz von Medikamenten reduziert werden kann. Eine solche Ernährungsweise hat gleichzeitig positive Auswirkungen auf die bei den Patienten mit rheumatoider Arthritis gehäuft vorkommenden tödlich verlaufenden Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Patienten mit rheumatischen Erkrankungen nehmen häufig ungewollt an Gewicht zu. Gründe dafür sind z. B. der Bewegungsmangel infolge ihrer Krankheit und mögliche Nebenwirkungen der Medikamente wie Heißhunger und Flüssigkeitsretention. Gleichzeitig hat starkes Übergewicht als Begleiterkrankung wiederum wesentlichen Einfluss auf die Bewegungsfähigkeit. Bei den ebenfalls zum rheumatischen Formenkreis zählenden Erkrankungen Gicht und Arthrose spielt starkes Übergewicht auch für Entstehung und Verlauf eine ursächliche Rolle. Somit zielen ernährungsmedizinische Maßnahmen hier u. a. darauf ab, erhöhtes Körpergewicht mit einer ausgewogenen Reduktionskost zu senken.

von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Freitag, 13. juni 2008
Bei NAKED FOOD stellt Sabine zuweilen den ein oder anderen Vertreter dieser "Küchen- und Gartenbewohner" vor :-)

Wer diese Information nicht nur im PC haben will, sondern auf Papier, zum In-die-Küche-legen oder zum Auf-den-Markt-mitmehmen, für den gibt's eine neue Broschüre vom aid.


"Kräuter und Gewürze machen das Essen bekömmlicher, appetitlicher und abwechslungsreicher. Es gibt viel mehr als Pfeffer oder Petersilie - zu jedem Gericht passt mindestens noch ein weiteres Gewürz! Von Anis bis Zwiebel beschreibt das Heft steckbriefartig rund 50 Küchenkräuter und Gewürze in Wort und Bild. Hinweise auf Geschmack und Verwendung ergänzen Ratschläge für Anzucht und Pflege von Kräutern im eigenen Garten sowie Tipps für die Aufbewahrung und Konservierung im Haushalt."

Mehr im aid MedienShop, wo man das Heft bestellen oder downloaden kann.

Viel Spaß beim Lesen und Probieren...
von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    Trackback erstellen empfehlen
Freitag, 6. juni 2008

Bei den Spielern wohl eher nicht - die werden sich schon ausreichend bewegen und, dank mitgebrachter Ernährungsexperten, optimal mit Energie und was der Fussballerkörper sonst noch so braucht versorgt :-)

Also die Zuschauer... und ich gehe mal von denen aus, die die Übertragungen vor dem Fernseher verfolgen Beim Public Viewing sieht's wohl etwas anders aus (und selbst im Stadion sein ist sowieso die große Ausnahme), manche sind dabei echt aktiv...

Die Fernsehgucker - gängige Ernährungsempfehlungen, man solle nicht nebenbei essen, auch beim Fernsehen nicht, missachtend - kaufen einer Studie zufolge sogar gezielt Knabbereien und Süsskram ein, um das TV-Erlebnis perfekt zu machen. Süsses für Schnulzen und salziges für Aktion und Spannung. Fusballübertragen sollten zu letzterem zählen ;-)

Da kann ich ja mal wieder rechnen, was beim Abnehmen funktioniert, geht auch anders rum. Nehmen wir mal an, unser Fan verdrückt eine Tüte Chips während des Spiels und weil das trocken gar nicht so einfach ist, spült er sie mit einer Flasche Bier pro Halbzeit runter. Macht grob 1500 kcal (soweit ist KP leider noch nicht mit der Zählerei), und weil kaum einer seine "normale" Ernährung - also, die mit der er sonst so Energie- und andere Bedarfe deckt - daran anpassen wird, ist es eben en sattes Plus. Die Waage zeigt nach 4,5 Spielen ein knappes Kilo mehr an.

Wer das bei allen 31 Spielen so oder so ähnlich macht, hat am Ende eine gewichtige Erinnerung (fussballähnliches Gebilde an der vorderen Körpermitte) an die EM. Sieben Kilo mehr sind theoretisch drin... Und ob da dann das tolle Fan-Trikot noch passt???

Jetzt kann man über Gegenmassnahmen nachdenken:

"akitv " zuschauen, immer wieder aufspringen, rumschreien, wild gestikulieren, dabei die Chips runterschmiessen und feststellen, dass sie nicht mehr genießbar sind (nach dem Spiel die Sauerei selber wegmachen...) Ein bisschen, evtl.sogar ein etwas gößeres bisschen - je nachdem wie aktiv man wird, steigern lässt sich der Energiebedarf auf diese Weise ;-)

Vielleicht schon beim Einkaufen (s.o.) Alternativen zu Bier, Chips & Co. mitnehmen. Nein, ich meine nicht, die Sachen -  von Grillwurst und Fertigkartoffelsalat bis Gummibärchen - die mit der EM in irgendeiner Weise Werbung machen und den Fussball fett auf der Verpackung präsentieren, auf dass sie sportlich daherkommen! Sondern Gemüse und Obst, mundgerecht geschipselt, mit Dip (am besten selbst gemacht), Käsewürfel, Oliven, Essiggurken, um Grissini drapierten Schinken,... und viiieeel Wasser :-)))

von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen
Dienstag, 3. juni 2008
Werbeverbot für Junk Food und Softdrinks bei Kindern und Jugendlichen
DGEinfo 05/2008 – Essen und Trinken

Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) befürwortet das Werbeverbot für Junk Food und Softdrinks bei Kindern und Jugendlichen. Damit unterstützt sie die Forderungen der Internationalen Adipositas-Gesellschaft (IOTF/IASO) und des Weltverbraucherverbandes (CI) nach einem globalen und rechtlich verbindlichen Kodex für ein Werbeverbot von Lebensmitteln, die zu fetthaltig, zu süß und zu salzig sind – so genanntem „Junk Food“ – sowie von zuckerreichen alkoholfreien Getränken bei Kindern und Jugendlichen. (...)

Die Meldung taucht zur Zeit ja öfter auf... Nach einem Erlebnis, das ich gestern - und so ähnlich schon häufiger  - hatte, frage ich mich, ob's das denn wirklich bringt.

Kurz vor Mittag bin ich noch schnell zu unserem Supermarkt - Zimt war alle, und meine Jungs hatten Milchreis geordert ;-). Wie ich mein Rad absperre, kommt eine Mutter mit ihrem (nehme ich zumindest mal an) Kleinkind auf dem Arm aus dem Laden. Das Zwergi wird vielleicht ein knappes Jahr alt gewesen sein, selber laufen konnte es jedenfalls noch nicht, das habe ich gesehen, als Mami den Einkaufswagen weggräumt hat.

Und was hatte das Kind in Hand? Und auch im und um den Mund? Eben eine von den Schnitten mit der rot-weissen Verpackung. Die hat es bestimmt in der Fernsehwerbung gesehen und wollte unbedingt eine haben...;-)

Kommentieren muss ich das jetzt wohl nicht... Vielleicht sollte man aber über ein Werbeverbot bei Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten nachdenken???

Noch was: In der Fernsehprogramm-Beilage unserer Tageszeitung ist ein Rezept für leckere Erbeer-Joghurt-Schnitten - mit Milchschnitten als "Boden"... Wem fällt denn sowas ein? Schade um die Erdbeeren...Da passt es dann auch, dass in jedem Heft mindestens drei Anzeigen für irgendwelche Super-Schlank-Fat-Burner-Mittelchen, bei deren Einnahme man hemmungslos weiteressen (den einen Buchstaben mehr kann jeder, der es für nötig hält ;-), gedanklich einfügen) darf, drin sind.


von équilibriste veröffentlicht in: Ernährung Community: Wellness und Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    Trackback erstellen empfehlen

Über diesen Blog

Empfehlen

Klicken Sie hier, um diesen Blog weiterzuempfehlen.

Neueste Kommentare

Bookmarking

Bookmark bei Mister Wong Bookmark bei Del.icio.us Bookmark bei Digg Bookmark bei Blinklist
Bookmark bei Technorati Bookmark bei Newsvine Bookmark bei Furl Icons von Blog-Marketing




Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Blog Top Liste - by TopBlogs.de

BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor

Feeds

  • Feed RSS 2.0
  • Feed ATOM 1.0
  • Feed RSS 2.0
blog gratis erstellen sur de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden