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11. April 2008 5 11 /04 /April /2008 16:30

So macht Gesichtspflege richtig Spaß:
Bestnoten für die leckere Wellness-Maske

Eine Maske mit leckerer Vollmilchschokolade verwöhnt und pflegt die Haut auf angenehmste Weise. Das Ergebnis: Schon nach kurzer Anwendungszeit fühlt sich die Haut weicher, geschmeidiger und entspannter an. Darüber hinaus betört der Duft der Kakaobohne die Sinne, vermittelt ein intensives Wohlgefühl und steigert das Glücks- und Lustempfinden. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Schokolade pflegt nicht nur, sondern schmeckt auch gut.

Das Interessante daran: Zum einen wirkt Kakao, indem er die Haut mit wertvollen Inhaltsstoffen - beispielsweise mit Flavonoiden - versorgt. Die beruhigen und wirken als Radikalenfänger. Zum anderen entfaltet der Duft von Schokolade eine direkte Anti-Aging-Wirkung, weil Glückshormone ausgeschüttet werden und Stress abgebaut wird. Das bedeutet: weniger Sorgenfältchen und massenhaft gute Laune.

Bevor der Schoko-Fan sich jetzt Nutella ins Gesicht schmiert, sollte er lieber kurz im nächsten Drogeriemarkt vorbeischauen. Schoko-Masken gibt es dort in praktischen Einmalportionen. Das kostet weniger als eine Tafel Schokolade, die Inhaltsstoffe sind geprüft und für geeignet befunden und die Nutella kann im Glas oder auf dem Brötchen bleiben.

Mit den besten Empfehlungen: Öko-Test vergibt die Note „sehr gut“ für die Schaebens Schoko Maske!
Bei den Inhaltstoffen sowie der Verpackung wurden für die Schaebens Schoko Maske nur positive Beurteilungen ohne abwertende Mängel vergeben.
Diese Wellness-Maske mit Vollmilchschokolade ist für alle Hauttypen geeignet.
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11. April 2008 5 11 /04 /April /2008 06:36
Vorweg herzlichen Dank an diejenigen, die sich gestern (und auch schon früher) mit meiner Frage, wie sich "satt sein" denn anfühle, beschäftigt und einen Kommentar zum Artikel hinterlassen haben.

Wie das
Sättigungsgefühl entsteht, und dass an der Entstehung mehrere Faktoren beteiligt sind, kann man erkären (oder es zumindest versuchen...)bzw. in Fachbüchern und -artikeln nachlesen. Inzwischen wissen auch die meisten, dass er verzögert, d.h. nach 15 - 20 Minuten einsetzt, und dass langsam essen deshalb hilft, die Verzehrsmenge zu reduzieren.

Trotzdem fällt es schwer, das Gefühl zu beschreiben - man "merkt das halt". Wenn die Grenze zwischen satt und zu viel gegessen allerdings oft genug (regelmäßig) überschritten wird, geht das natürliche Sättigungsgefühl verloren, dann merkt man das eben nicht mehr.

Kann man es wieder lernen? Möglich... Indem man lernt, "normale" (am besten von Ernährugnsberater zeigen lassen) Portionen zu essen, sich dabei ausreichend Zeit lässt und anschließend durch Achtsamkeits- und Körperwahrnehmungsübungen herauszufinden versucht, wie sich das denn jetzt anfühlt. Das ist nur der physiologische Aspekt, oft hat die Hunger- bzw. Sättigungsproblematik ganz andere Ursachen, womit ich an meinen Grenzen angekommen bin und auf die Psychologie verweisen muss.

Dass uns die Beschreibung von "satt sein" so schwer fällt, liegt m.E. auch daran, dass es der Normalzustand und Hunger die Ausnahme ist. Das ist beim Trinken genauso: Wir können beschreiben, wie sich Durst anfühlt, mit nicht durstig (sitt?... wenn es sich denn manifestiert...) ist das schon schwieriger. Wäre es dagegen umgekehrt, also Hunger und Durst der Normalzustand, sähe es wohl anders aus...
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10. April 2008 4 10 /04 /April /2008 08:21

Diesmal nicht von mir, sondern aus dem ultimativen Frauen-Fitness-Magazin SHAPE, wohlgemerkt Shape, nicht Shave ;-) :

Wahre Schönheit kommt von unten

Kurioses, Witziges, Trauriges - über das Verhalten von Menschen im Fitness-Studio
Es ist doch eigentlich unglaublich, was Frauen alles mit ihren Haaren anstellen können: frisieren, schneiden, föhnen, färben, glätten, kämmen, rasieren, toupieren, verfilzen und verlängern, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Doch damit nicht genug, haben viele von ihnen südlich vom Haupthaar ein neues Betätigungsfeld für sich entdeckt - um auch unterhalb der Gürtellinie mit neuer Frisur zu glänzen.

Es gehört eigentlich nicht zu meinen Angewohnheiten, mich mit den nackten Tatsachen anderer Leute über Gebühr zu beschäftigen. Als mir aber neulich im Umkleidebereich meines
Fitness-Studios eine Frau mit einer Körperzierde, deren Signalwirkung einer roten Ampel gleichkam, begegnete (als sehr selbstbewusstes Statement hatte sie in der Lendengegend das Wort "paradise" eintätowiert und darunter war ein nach unten gerichteter Pfeil einrasiert), war meine Neugier geweckt. Ich mobilisierte zur weiteren wissenschaftlichen Untersuchung dieses Phänomens sofort all meine, bis dahin unterentwickelten voyeuristischen Reserven. Die Ergebnisse dieser haarigen Angelegenheiten sind erstaunlich. Vom - spätestens seit "Sex and the City" auch hierzulande bekannten - Brazilian Waxing bis hin zu einrasierten Herzen und anderen aufwendigen Frisuren reichen die intimen Kunstwerke.

Ich selbst kam mir dagegen vor, als hätte ich den ultimativen Modetrend der Saison verschlafen und ging gleich daran, mein Wissensdefizit mit einer Google-Recherche zu bekämpfen. Überrascht stellte ich fest, dass in Internetforen renommierter Frauenzeitschriften über Varianten und Probleme der Intimrasur heftig diskutiert und bei einem Teenie-Magazin den Heranwachsenden von einem bekannten Haarentfernungscremehersteller ein Intimfrisur-Startpaket mit Schablonen bereitgestellt wurde. Des Weiteren erfuhr ich, dass der beliebteste Cut der sogenannte Pornostreifen ist, aber auch saisonale Motive wie Weihnachtsbäume und Ostereier stark im Kommen sind. Neugierig geworden habe ich mir letztlich bei einem Online Shop das Schablonenset "Diva" bestellt, denn ich habe haarscharf kombiniert: Wahre Schönheit kommt neuerdings von unten.
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10. April 2008 4 10 /04 /April /2008 07:17

Diese Frage wurde mir gestern von einer Klientin gestellt. Ich muss gestehen, ich war erstmal ratlos...

Was bedeutet satt überhaupt? Wir sprechen von satten Farben, satten Tönen, haben etwas satt, sind satt, wenn... ja, wenn was? Wenn wir keinen Hunger mehr haben, ganz einfach.


Hm, Hunger verhält sich zu satt wie Durst zu ... Es war mal im Gespräch, ein neus Wort dafür zu finden, "sitt" oder so. Im Duden hab ich das nicht gefunden, und ich habe auch nie erlebt, dass es jemand verwendet hätte.

Fühlt es sich irgendwie besonders an, satt zu sein? Ich habe nie drauf geachtet, man merkt das eben, jeder auf seine Weise. Normalerweise werde ich mit nicht groß damit beschäftigen, dass ich satt bin, das ist "Normalzustand" - alles ok. Ungefähr so wie ich mir nicht ständig bewusst mache, dass ich ich Füße, Ohren oder sonstwas habe, solange mir das entsprechende Körperteil nicht weh tut bzw. richtig funktioniert.

Solange etwas also normal abläuft, kann ich die Wahrnehmung dafür mehr oder weniger ausblenden. Das macht auch Sinn - müssten wir diese Eindrücke auch noch ständig verarbeiten, wären wir wohl überfordert.

Wenn so eine Frage auftaucht, müsste es dann ja bedeuten, dass etwas nicht "normal" ist. Und dass die Mittel der Ernährungsberatung am Ende sind. Ich übergebe mal wieder an den Psychologen:
Spüren, was Leben ist... Kommentar 2

Nochwas? Wer von uns weiß denn, wie sich Hunger anfühlt? Die wenigsten warten mit dem Essen, bis es soweit ist, essern entweder zu vorgegbenen Zeiten (Mittagspause...) oder aus ganz anderen Gründen. Bitte mal nachdenken...

Und noch ein Unterschied zum Trinken bzw. Durst: da gibt es die Empfehlung, Flüssigkeit (Wasser) zu sich zu nehmen, bevor das Durstgefühl entsteht, und vielen fällt es schwer, die empfohlene Trinkmenge zu erreichen.


Kann mir jetzt denn jemad sagen (oder schreiben) wie sich "satt" - also nur satt, nicht pappsatt (d.h. mehr oder weniger überfressen) - anfühlt?

 

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9. April 2008 3 09 /04 /April /2008 07:53
Höhentraining (sog. Hypoxietraining bei vermindertem Sauerstoffgehalt der Luft) kennt man von Spitzensportlern und Alpinisten.

Seit Jahrzehnten schon zählt Höhentraining und gezieltes Akklimatisationstraining zum Alltag im modernen Spitzensport und der Alpinistik. Hypoxiegestütztes Training“ (Training unter Höhe und Training unter NN am gleichen Tag) wird als eine der größten Leistungsreserven im internationalen Sport bezeichnet. Olympiasieger, Welt –und Europameister, Top-Alpinisten und Höhentouristen nutzen bereits seit dem Jahr 2000 die Kompetenz des internationalen Höhentrainingszentrums TOSMA in Berlin.

Wird der Organismus wiederholt und aktiv mit Höhenklimaverhältnissen konfrontiert kommt es zu einer Vielzahl von positiven Anpassungen:

  • Verbesserte Sauerstoffaufnahme, -transport und -verwertung im Blut
  • Optimierung des Zellstoffwechsels, Verbesserung der Fettverbrennung, bessere Verwertung von Kohlenhydraten
  • Steigerung der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit
  • Kürzere Regenerationszeit
  • Stärkung des Immunsystems


Mittlerweile wurde die Zielgruppe ereitert. "Höhe ist hip" - so der Titel eines Artikel des Magazins ALPIN, das Nutzenspektrum umfasst wohl auch Atemwegserkrankungen, Orthopädische und Metabolische Rehabiltation.  Hm, dien Anlagen sind teuer, entrechend will man für gute Ausnutzung sorgen, das Ganze soll sich ja irgendwie rechnen. Dei Stund Höhentraining schlägt mit rund 30 € zu Buche.

Metabolische Rehabilitation? Die Methode wird eingesetzt im Kampf gegen das Matabolische Syndrom (Erhöhte Blutfettwerte , Erhöhtes Cholesterin, Erhöhter Blutdruck, Erhöhter Nüchternblutzuckerwert, Diabetes mellitus Typ II).
Neben einer allgemein verbesserten körperlichen Fitness zielt das Programm ab auf:
  • die Senkung des Blutzuckerspiegels
  • die Senkung der Serumtriglyzeride
  • die Beeinflussung der Insulinresistenz
  • die Regulierung der Insulinproduktion
  • einen verbesserten Fettstoffwechsel
  • die Optimierung der Atemleistung
  • eine Normalisierung des Blutdrucks
  • die Stärkung des Immunsystems


Schön und gut! Kann man aber auch mit "normalem" Training erreichen. Und wenn der Leiter des Münchner Zentrums sagt, es kämen auch Leute, die Probleme hätten, in den fünften Stock zu steigen, dann frage ich mich schon, ob da nicht (erstmal) das Treppenhaus als Trainingsort reicht. Ist aber leider nun mal nicht "hip"...

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8. April 2008 2 08 /04 /April /2008 14:01

Erstmal herzlichen Dank an Rolf, der durch eine Anekdote vom Klettern und einen Unfall zu einem Beitrag über das Interventionsrecht veranlasst wurde.

Sicherheit ist wichtig, die Anerkennung von Autoritäten in sicherheitsrelevanten Angelegenheiten genauso. Da gilt natürlich auch bei mehr oder weniger riskanten Sportarten.

Wie sieht das beim Hallenklettern aus? Der Hallenbetreiber muss dafür sorgen, dass die Anlage sicher und technisch einwandfrei ist. Das wird regelmäßig überprüft, ansonsten klettert jeder eigenverantwortlich, genau wie am "echten Fels", nur dass man draußen eben noch vorhandene oder auch nicht vorhandenen Absicherungen einschätzen können muss.

Insofern gilt drinnen das gleiche wie draußen, und das ist nicht nur beim Klettern so, sondern auch beim
Bergwandern und Bergsteigen. Zitat aus der Alpinen Lehrschrift von Perwitzschky: "Bleibt noch der Aspekt der Gefährlichkeit... Sie macht das Bergsteigen aber auch spannend, macht einen Teil des Reizes aus. Und schließlich kann jeder, der über das nötige Grundwissen verfügt, den Grad der Gefahr selbst bestimmen, den er bereit ist einzugehen... Was gern vernachlässigt wird: In den Bergen kommt man... nicht darum herum eigenverantwortlich zu handeln."

Eigenverantwortliches Handeln setzt einiges voraus: Verantwortungsbewusstsein, Selbsteinschätzung, Gefahrenbewußtsein, (theoretisches) Wissen, (praktische) Erfahrung... Wenn eine erfahrene Person mit Anfängern (gleich ob Kinder oder Erwachsene) zu Gange ist, versteht es sich von selbst, dass er auch für die eine gewisse Verantwortung trägt. Wohl nicht immer im gleichen Maß, aber das tut eigentlich nichts zur Sache. Das gilt für Kletterkurse und betreute Veranstaltungen, aber auch wenn man z.B. seinen Fußball-Spez'l oder die Freunde seiner Kinder mitnimmt.

Vom
DAV gibt es dafür Kletterregeln, die auch in den Hallen aushängen. Hallennutzer müssen die Benutzerodnung per Unterschrift anerkennen und damit ihre Eigenverantwortlichkeit. Für Kinder und Jugendliche bzw. Gruppen gibt es spezielle Regelungen. (Die Links stellen nur ein Beisspiel dar, andere Hallen haben ähnliche Regelungen). Im Anschluss an einen entsprechenden Kurs im Rahmen einer Prüfung erworben können Kletterscheine erworben werden.

Ein gewisses Risiko bleibt auch beim Hallenklettern bestehen - der Faktor Mensch.

Da man ja eigenverantwortlich klettert, rechnet man i.d.R. nicht damit, beobachtet und gegebenenfalls auf Fehler hingewiesen zu werden. Es wird aber keiner schief angeschaut, der fragt und sich helfen lässt, wenn er unsicher ist. Ebenso wird ein Kletterer - Trainer oder nicht - einen anderen auf Fehler (aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit) hinweisen, wenn er sie denn mitbekommt. Ungefähr so, wie wenn man jemand der, irgendwie geistig abwesend, in ein Auto laufen würde, zurückruft oder -hält. Wem das passiert, der sollte sein Handeln überdenken und sich darüber freuen, dass er/es den anderen nicht egal ist. Und nicht den/die wohlmeinenden Ratgeber beschimpfen, so wie "SIE" aus der Anekdote.

Was den Unfall anbelangt, so wären die Beteiligten wohl froh gewesen, wenn jemand einen eventuellen Fehler bemerkt hätte.

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8. April 2008 2 08 /04 /April /2008 07:44
Die Pollen sind wieder unterwegs, und sicher wird auch der ein oder andere Blogger-Kollege von Heuschnupfen und Co. geplagt. Was geht mich das an? Ich bin doch für's Essen zuständig und sollte mich folglich besser um Nahrungsmittel-Allergien kümmern, tu ich auch. Später...

Mit Pollen habe ich insofern zu tun, als es sognannte
Kreuzallergien gibt. Allergiker reagiern häufig nicht nur auf ein bestimmtes Allergen, sondern auch auf Stoffe, die mit dieser Substanz chemisch oder biologisch eng verwandt sind. Das können andere Pollen z.B. bei Birkenpollenallergie auch Erle, Hasel, Buche, Eiche und/oder Esche sein, aber auch Lebensmittel. Also eben schon was für mich...

Hier mal ein kleiner Überblick über die Pollen und mögliche kreuzreagierende Lebensmittel - ohne Anspruch auf Vollständigkeit:


Birke:
Apfel, Haselnuss, Mandel, Aprikose, Birne, Kirsche, Kiwi, Pfirsich

Gräser: Tomate, Melone, Erdnuss, Sojabohne

Beifuß: Sellerie, Karotte, Dill, Oregano, Basilikum, Kü
mmel, Koriander, Haselnuss, Paprika, Petersilie,
Sonnenblumenkerne

Platane: Melone

Ölbaum: Ananas, Ascorbinsä
ure, Meerrettich


In jedem Fall ist eine individuelle Diagnostik nötig, die allerdings nicht allein auf einen RAST (Radio-Allergo-Sorbent-Test) gründen sollte, sondern immer auch die Krankengeschichte, ein Symptom-Tagebuch und falls nötig Haut- und Provokationstests ergänzt werden muss.

Eine positive Reaktion beim RAST, der Antikörper vom IgE-Typ nachweist, beweist nicht automatisch das Vorliegen einer allergischen Erkrankung.Sie zeigt lediglich, dass das Immunsystem Kontakt mit der jeweiligen Substanz gehabt und Antikörper gebildet hat ( Sensibilisierung), knn aber nichts darüber aussagen, ob diese Sensibilisierung auch Krankheitserschienungen hervorruft (Allergie). Demzufolge ist es wichtig, nicht anstatt des Patienten den Allergietest zu behandeln.

IgG-Antikörper sind für die Diagnose nicht geeignet, sie stellen ein normale Antwort des Immunsystems auf Nahrungsmittel dar. Entsprechende
Tests sind inzwischen glücklicherweise wieder weitgehend vom Selbstzahler-Leistungs-Markt verschwunden. Der Link zeigt allerdings, dass es manche immer noch versuchen... fast 200 € für einen Test, dessen Ergibnis nichts aussagt...

Und wenn die Kinder betroffen sind, gibt's Infos im pina online-Buch.
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7. April 2008 1 07 /04 /April /2008 11:45

Übergewicht in der Kindheit: Wie stark die Gene die Körpermaße beeinflussen

 

(aid) Übergewicht in der Kindheit ist offenbar zum großen Teil auf die genetische Veranlagung und in geringerem Maß auf das soziale Umfeld zurückzuführen. Das lassen die Ergebnisse einer britischen Studie vermuten, an der mehr als 5.000 Zwillinge im Alter von 8–11 Jahren teilnahmen.

Für die Untersuchung wurden unter anderem der Körpermassenindex (BMI) und der Taillenumfang der jungen Probanden bestimmt. Die Wissenschaftler verglichen die Ähnlichkeiten in den Körpermaßen von eineiigen Zwillingen, die identische Gene haben und zweieiigen Zwillingen, bei denen durchschnittlich die Hälfte der Erbanlagen übereinstimmt. Das Ergebnis: Der BMI und der Taillenumfang werden zu 77 % vererbt und sind nur zu 23 % vom sozialen Umfeld abhängig.

Die Ergebnisse bedeuten allerdings nicht, dass der Kampf gegen Übergewicht aussichtslos ist. Denn nur, wenn die Balance aus Essen und Bewegung nicht stimmt, kann sich die Veranlagung für Adipositas auf das Körpergewicht auswirken. Kinder mit einer solchen Veranlagung müssen nicht zwangsläufig übergewichtig werden. Sie haben es aber schwerer, schlank zu bleiben. Bei diesen Jungen und Mädchen sind vorbeugende Maßnahmen wie eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung besonders wichtig, betonen die Experten.
Quelle: American Journal of Clinical Nutrition (2008) Bd. 87, Nr. 2; 398-404. (07.04.08)

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7. April 2008 1 07 /04 /April /2008 07:17

Oft ist das Durstempfinden geringer als der tatsächliche Wasserbedarf. In der Praxis bewährt ist daher das Führen eines Trinkplanes mit passenden Trink-Zielbereichen. Je nach Mineralisierung (Salzgehalt) leistet Mineralwasser einen wertvollen Beitrag zur Deckung des Mineralstoffbedarfs. Beispielsweise kann der Mehrkonsum von 0,5

Liter eines calcium- und magnesiumreichen Mineralwassers das Defizit in der Calciumaufnahme bei vielen Kindern und Frauen sowie schweißbedingte Magnesiumverluste ausgleichen.


Fazit

Um kurzfristige und chronische Wasserdefi zite zu vermeiden, ist regelmäßiges Trinken im Tagesablauf einzuplanen und zu automatisieren. Empfehlenswert ist ein über den Tag verteilter Getränkekonsum von ca.

1,5 bis 2,5 Liter, zuzüglich des Ausgleichs von Schweißverlusten. Vielfalt und Geschmack der Getränkehaben entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Gesamtflüssigkeitszufuhr. Mineralstoffreiche Mineralwässer, Frucht- und Gemüsesaftschorlen, Erfrischungsgetränke, Kaffee und Tee, alkoholfreies Bier und Molkegetränke sollten den entsprechenden Situationen (Sport,schweißtreiben de Arbeit) angepasst und in ausreichender Menge getrunken werden. Die Getränke dienen der optimalen Wasserversorgung und der Unterstützung der körperlichen, sportlichen und geistigen Leistungsfähigkeit in Beruf, Studium, Schule und Freizeit.

(zu Teil II)

(zu Teil I)

Impressum

Herausgeber: CMA Centrale Marketing-Gesellschaft

der deutschen Agrarwirtschaft, Referat Wissenschafts-PR,

Koblenzer Straße 148, 53177

 

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6. April 2008 7 06 /04 /April /2008 13:42

"Flüssigkeitszufuhr beim Sport ist ja sehr wichtig...nur könnte das bitte irgendjemand der Lehrerschaft an Deutschlands schulen auch beibringen. Erwachsene sind ja für sich selbst verantwortlich, aber wenn Kindern das Trinken verboten wird nach dem Sport, dann spielt man mit deren Gesundheit." Das hat Tanja als Kommentar zu Flüssikeitszufuhr beim Breitensport geschrieben.

Klar könnte das jemand, wird auch gemacht, z.B. vom aid, von iglo (Thema Ernährung) oder der cma. Oft kostet das nicht mal was. Eigentlich müssen die Schulen das Angebot nur annehemen und in den Lehrplan einbauen...

Dabei geht es nicht einmal ausschließlich um's Essen, auch eine Verbindung  zum Sport wird hergestellt Hier nur ein Beispiel, es gibt noch mehr - bitte selber mal reinschauen und an die Lehrerschaft weitergeben!

Ernährung und Sport - Sachinformationen

Wie kann der Muskel arbeiten?
Für körperliche Arbeit – also beim Sport – benötigt der Körper Energie. Diese Energie liefert der „Brennstoff" ATP (Adenosintriphosphat). ATP ist ein so genanntes energiereiches Phosphat, das durch seine Spaltung die Muskelkontraktion ermöglicht. Da im Muskel nur sehr geringe Mengen an ATP gespeichert werden können, muss der Brennstoff ständig im Muskelstoffwechsel erzeugt werden, damit er in mechanische Energie umgewandelt werden kann. Beim Sport stehen als energieliefernde Nährstoffe insbesondere Kohlenhydrate und Fett im Vordergrund. Steht ausreichend Sauerstoff zur Verfügung, können diese Nährstoffe vollständig zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut werden – dabei entsteht ATP.
Ein weiteres energiereiches Phosphat ist Kreatinphosphat (KP), das durch Spaltung ATP aus ADP (Adenosindiphosphat) regenerieren kann.

Man unterscheidet zwei Hauptmechanismen der Energiebereitstellung:
1. Die aerobe (oxidative) Energiebereitstellung: Bildung von ATP unter Verbrauch von Sauerstoff (vollständige Verbrennung = Oxidation von Glukose oder Fettsäuren)
2. Die anaerobe Energiebereitstellung: Bildung von ATP ohne Verbrauch von Sauerstoff

Letztere erfolgt durch

  • Spaltung der gespeicherten energiereichen Phosphate ATP und KP  (anaerob-alaktazide Energiebereitstellung)
  • unvollständige Verbrennung von Glukose unter Bildung von

Laktat (Milchsäure) = anaerobe Glykolyse = anaerob-laktazide Energiebereitstellung.

Mit der aeroben Energiebereitstellung sind längere Ausdauerleistungen möglich, mit der anaeroben hingegen kurzzeitige Höchstleistungen.
Somit stehen dem Muskelstoffwechsel mehrere Mechanismen zur Energiegewinnung zur Verfügung, die je nach Intensität und Dauer der körperlichen Belastung „ausgewählt" werden. Je intensiver die Belastung, desto mehr Kohlenhydrate werden zur Energiegewinnung herangezogen. Je weniger intensiv die Belastung und je besser der Ausdauertrainingszustand ist, desto mehr Fette werden zur Energiegewinnung verbrannt. Dies kann allerdings nur unter Sauerstoffverbrauch geschehen, während Kohlenhydrate auch anaerob verbrannt werden können.

Supplemente - Wirkung häufig nicht belegt
Supplemente oder Nahrungsergänzungsmittel sind Verbindungen, die dem Körper zusätzlich zur normalen Ernährung zugeführt werden. Inhaltsstoffe solcher Ergänzungspräparate sind neben Eiweiß und Kreatin meist Vitamine und Mineralstoffe. Supplemente sollten grundsätzlich nicht über längere Zeit und nicht ohne fachliche Beratung eingenommen werden. Bislang gibt es nur wenige Studien, die eine Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Nahrungsergänzungsmittel belegen. Bei den meisten Supplementen ist die versprochene Wirkung nicht wissenschaftlich abgesichert oder umstritten. Besondere Vorsicht ist bei Produkten ausländischer Herkunft geboten. Hier besteht u.U. sogar die Gefahr durch Verunreinigungen oder Zugaben unerwünschter Stoffe in eine Dopingfalle zu tappen.

Für gesunde Menschen, Gesundheits- und Breitensportler, die sich ausgewogen ernähren, sind Nahrungsergänzungsmittel überflüssig. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kann auch keine dauerhaft unausgewogene Ernährung ausgleichen. Zudem ist eine abwechslungsreiche Ernährung preiswerter und genussvoller als Pulver oder Kapseln. Wesentliche Bestandteile einer solchen Ernährung sind Getreideprodukte, Kartoffeln, Brot oder Nudeln (Kohlenhydratlieferanten) sowie hochwertige Fette und Öle wie Raps- oder Olivenöl. Auch Eiweißlieferanten wie Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte sowie Eier gehören dazu.

Weiteres zum Thema finden Sie auch im Internetschwerpunkt „Vitamine in der Ernährung“.

Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler

  • setzen sich kritisch mit Sportlerprodukten und -präparaten auseinander;
  • erkennen, dass eine ausgewogene Ernährung alle Nährstoffe liefert, die Gesundheits- und Breitensportler benötigen;
  • kennen die Voraussetzungen zur Energiegewinnung im Muskel;
  • setzen sich mit ihren eigenen Ernährungsgewohnheiten auseinander.

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