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1. Juli 2008 2 01 /07 /Juli /2008 12:37

(aid) Wahre Schönheit kommt bekanntlich von innen. Immer mehr Lebensmittelhersteller nehmen diese Erkenntnis wörtlich und entwickeln essbare Produkte, die schön machen sollen. Dieses "Beauty Food" bewegt sich im Grenzbereich zwischen Nahrungsmitteln und Kosmetika und wird deshalb auch als "Nutricosmetics" bezeichnet. Eine verbindliche Begriffsdefinition existiert allerdings bislang nicht.

In Form von Pillen und Tabletten sollen Nutricosmetics z. B. die Hautfestigkeit erhöhen, die Haarstruktur verbessern oder den Eigenschutz der Haut in der Sonne stärken. Solche Nahrungsergänzungsmittel sind unter anderem in Italien oder Frankreich erhältlich. Aber auch klassische Lebensmittel werden kosmetischen Wirkungen, wie "Anti-Aging-Bier" mit Antioxidantien oder ein Beauty-Drink "ShotBeauté" mit sekundären Pflanzenstoffen und Coenzym Q10. Beide Produkte kann sich auch der deutsche Verbraucher über das Internet bestellen. In Frankreich gibt es bereits eine "Anti-Falten-Marmelade" oder einen Jogurt, der schöne Haut verspricht.

Bei solchen Werbeversprechen, stellt sich die Frage, welchen Anspruch ihr wissenschaftlicher Nachweis erfüllen muss. Die Werbung für Lebensmittel darf generell nicht irreführend sein. Dasselbe gilt für Kosmetika. Ein besonders hoher Anspruch wird an den wissenschaftlichen Beleg von Werbeaussagen bei Lebensmitteln gestellt, die eine Förderung der Gesundheit versprechen. Weniger hoch sind die Anforderungen bei Wirkaussagen ohne direkten Gesundheitsbezug, wie es bei der Werbung für Kosmetika in der Regel der Fall ist.

Umstritten ist, ob Werbeversprechen von Nutricosmetics genauso gut belegt sein müssen wie gesundheitsbezogene Angaben. Beispielsweise vertritt der Rechtsanwalt Andreas REINHART in der Zeitschrift "Deutsche Lebensmittel-Rundschau" die Ansicht, dass Werbeaussagen, die sich lediglich auf "Schönheit" beziehen, geringere Anforderungen erfüllen müssen. Rechtsanwalt Ralf WELZEL aus Berlin sieht das anders: "Die Wirkung schlank machender Lebensmittel muss ebenfalls belegt sein. Es ist daher nicht ersichtlich, weshalb für andere beanspruchte Wirkungen, die ebenfalls die ‚Schönheit’ betreffen, andere Maßstäbe gelten sollten."

Nicht nur in Bezug auf Werbeversprechen, sondern auch unter ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten sind Schönheitslebensmittel mit Vorsicht zu genießen. Beispielsweise dann, wenn ein Produkt bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe in hohen Dosierungen enthält. Denn einzelne dieser Stoffe können in Abhängigkeit von der aufgenommenen Menge auch schädliche Wirkungen ausüben. Darüber hinaus ist gegenwärtig noch unklar, ob und wie sich diese Substanzen gegenseitig beeinflussen.
Quelle: aid

(30.06.08)

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Published by équilibriste - in Ernährung
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1. Juli 2008 2 01 /07 /Juli /2008 07:13

So ganz spurlos ist unsere Wochenend-Bergwander-Aktion dann doch nicht an mir vorübergegangen... Nein - nichts kaputt, alle heil zurück!

Dass sich die Beine und der Hintern nach so einer Achteinhalb-Stunden-Tour bemerkbar machen, war abzusehen, insofern ok, was soll' s... Dass ich ausserdem noch feststellen durfte, das auch mein Rücken mal "zwickt", fällt zweifellos unter "dumm gelaufen und selbst dran schuld..."

Wir haben nämlich nicht dran gedacht, dass wir von meinem Rucksack den Hüftgurt abgemacht hatten, weil wir mit dem immer das Kletterzeug transportieren und das Ding dabei nicht unbedingt nötig, aber irgendwie lästig ist. Also wurde der Rucksack mit jeder Menge Grillwürsteln (und so, aber das tut nichts zu Sache) befüllt und kam dann fertig gepackt auf knapp 20 kg. Der Hüftgurt liegt derweil ganz relaxed im Keller.... War beim einstündigen Hüttenzustieg - gut geschlafen, gut gefrühstückt :-) - auch kein Problem. Bei der Wanderung am nächsten Tag hatte ich einem anderen mit, bisschen kleiner und viiiieeel leichter, ausserdem haben wir uns zu dritt beim Tragen abegewechselt.

Richtig fies war dann aber abends der Abstieg zum Parkplatz. Weil wir den Kindern (Wow! Tolle Leistung und fast ganz ohne Meckern...!) nach der Tour den Rückweg so einfach wie möglich machen wollten, und doch einiges wieder mit runter musste, waren die Rucksäcke von den Großen dann fast so schwer wie beim Hochlaufen. Und wenn du eh schon einigermassen platt bist - hab ich schon erwähnt, dass es ganz schön heiss war? - und dann auch noch der Rucksack nicht sitzt, wird's echt unangenehm... Da hilft auch der beste BeboPilates und was frau halt sonst noch so macht nicht mehr viel :-(

Jedenfalls hätte ich unten gern getauscht: die eineinhalbstündige Rückfahrt mit sechs dauerquasselnden (in einer Lautstärke und ständig durcheinander...), anscheinend doch nicht ausgelasteten Kiddies im VW-Bus gegen die gleiche Zeit bei einem von den freundlichen Menschen, die statt Fingern drahtseilverstäkte Schraubstöcke haben ;-)

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30. Juni 2008 1 30 /06 /Juni /2008 14:21
Eben per Newsletter drauf hingewiesen worden, was mein Reisehoroskop so verspricht... Liest sich ja ganz nett, ob' s allerdings passt?. Eigentlich sowieso egal, wird eh nichts mit Wegfahren/-fliegen, die nächste Zeit. Aber wir waren ja erst...




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Published by équilibriste - in lifestyle
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30. Juni 2008 1 30 /06 /Juni /2008 06:44

Die gegen Übergewicht, Rückenschmerz und Bewegungsfaulheit anschreibenden Bloggerkollegen scheinen sich bezüglich Bauch - Beine - Po auf "Indoor"-Aktivitäten, oder zumindest solche, für die man nicht allzuviel Platz (eine Dachterrasse oder ein Plätzchen am Pool sind ja auch ganz nett...) braucht zu beschänken. Ist absolut ok, kann jeder (naja, manche besser nicht) gleich nachmachen :-)

Wir haben' s am Wochenende ein bisschen anders gemacht und sind zum Wandern in die Berge. Dass ein paar Hundert Höhenmeter (so zehn bis 20...) Beine und Po fordern, steht wohl ausser Frage. Und weil man ja nicht auf der Strasse geht, sondern zuweilen doch recht weglos unterwegs ist und ganz schön rumbalancieren muss, ist dabei auch
"Core-Work" angesagt. Cardio - abhängig von "Geh"-schwindigkeit, Steilheit, Rucksack und (T)Ratschintensität - sowieso...

Aber erstmal Yoga zum Ankommen :-)

 

 

   









Slacklinen zur Gaudi


















Auf geht's













































Verdiente (aber schon mehr als 39...) Grill-Marshmallow-Kalorien :-)

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29. Juni 2008 7 29 /06 /Juni /2008 10:56


"Ich kann, weil ich will, was ich muss."

Immanuel Kant
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28. Juni 2008 6 28 /06 /Juni /2008 07:39

Da will mir doch mal wieder so ein gesunde Zeitschrift erklären, wieviel Energie ich wirklich habe... Als ob ich das nicht selber wüsste, dass ich gnadenlos gut drauf bin...

Es geht um - was auch sonst - Fintness, Ernährung und Lebensstil. Und was finde ich dabei heraus? Dass meine Essgewohnheiten nach der fernöstlichen Philosophie nicht für die beste Kraftquelle sorgen. Was heisst das jetzt für mich, muss ich meine Ernährung umkrempeln und mich an eben der fernöstlichen Philosophie orientieren? Milch & Co.,  Obst und Gemüse im Rohzustand weglassen, auf Fleisch verzichten... Uaahhh, bitte nicht!

Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es mir dann (noch) besser geht... insofern bleibe ich bei meinem Ernährungsstil, solange es mir gut geht damit und suche mir von der fernöstlichen Philosophie das aus, was mir entgegenkommt. Bisserl Yoga und so ;-)

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27. Juni 2008 5 27 /06 /Juni /2008 07:50

Tja, wie sieht meine Figur in zehn Jahren wohl aus? Da bin ich einfach mal gnadenlos optimistisch und sage, na genauso wie heute - mindestens, wenn nicht besser :-))) Weil ich doch (hoffentlich) dann - nein, schon früher - zu den No-Age-Girls gehöre...

Aber im Ernst: Unsere Figur können wir stärker beeinflussen als vieles andere. Denn entscheidend sind Lebensstil und Essverhalten - nicht die Gene. Also deken wir mal darüber nach, wir das in die letzten Jahren so gemacht haben, und wie es aktuell so läuft mit dem Lifestyle. Ich denke, dann lässt sich eine Vorstellung davon entwicklen, wie wir in zehn jahren "daherkommen".

Und wem das Bild nicht gefällt, der kann sich überlegen, wie er dem entgegensteuert - Stichwort Lebensstil und Essverhalten ;-)

Für die, die einen kleinen Denkanstoß brauchen, gibt's mal wieder einen Test, diesmal aus Brigitte Balance (Frauenzeitschriften sind wahre Fundgruben für sowas), die liefert dann auch gleich die entsprechenden Massnahmen, zum Beispiel für'n Bauch. Und das erinnert dann nicht nur an Frauenzeitschriften, das ist Frauenzeitschrift... Da findet sich dann natürlich auch gleich was zum Essen.

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26. Juni 2008 4 26 /06 /Juni /2008 16:27

... auch für die, die gerade nicht das nötige Kleingeld haben. Damit die sich nicht unter das Messer eines dubiosen Billiganbieters in Wer-weiss-wo begeben müssen (da hört man ja Sachen...), gibt's ein freundliches Kreditangebot:

"Traummaße für Sie und Ihr Konto! Schönheits-OP finanzieren ab..."

Da fällt mir ja nix mehr ein... doch, da fällt mir so einiges dazu ein, aber ich halt mich lieber zurück...

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26. Juni 2008 4 26 /06 /Juni /2008 07:06
... aber nicht von mir. Meine Versuche dahingehend sind - leider oder zum Glück - von ignoranten Familienmitgliedern entsorgt worden, bevor über Erfolg oder Misserfolg entschieden werden konnte... ;-)

Klaus-Peter Baumgardt hat selbst gemachten Essig zum Testen unters Bloggervolk verteilt, und die Flasche mit dem grünen Etiket ist bei mir gelandet, zusammen mit Essigmutter im Gläschen, weil ich ja im Gegensatz zu Christoph vom Bandscheiben-Blog durchaus Eigenproduktions-Ambitionen zu haben scheine :-).

Einen neuen Selber-Mach-Versuch habe ich noch nicht gestartet - wie das geht, hat mir Klaus-Peter auch geschrieben, ausserdem steht's hier - gestestet haben wir schon. Was mir eben noch einfällt von wegen BloggerInnen: Bin ich eigentlich die "Quoten-Test-Frau"? So wie ich das sehe, sind die anderen alle Männer... aber egal, auf das "-Innen" hätte ich jedenfalls keinen Wert gelegt, das brauch ich eigentlich nicht ;-)

Ich hab natürlich auch erstmal die Nase drüber gehalten, allerdings war ich dabei etwas vorsichtiger als der Mittester vom Olivenöl-Kontor. Aus Labor-Praktikums- und Wasserkocher-mit-Essig-Entkalken-Erfahrung, weiss ich was Essigsäure mit Nasenschleimhäuten und Augen (...heul...!) anstellen kann...

Dieser erste Eindruck war vielversprechend. Der neunjährige Junior-Tester wollte gleich mal einen Schluck probieren, hat den aber nur in abgeschwächter Form in Verbindung mit einem Weissbrotwürfel bekommen und festegestellt, dass es so dann doch ein bisschen sauer ist. Verständlich, dass Essig - zumindest wenn er so schmeckt - "in Verbindung mit Wasser, schon bei den alten Römern die Rolle des Durstlöschers spielte." Der ein oder andere wird womöglich noch etwas süßes - Honig, Agavendicksaft, Zucker, was auch immer - drin haben wollen :-)

Trotzdem habe ich ihn erstmal nicht als Grundlage für Erfrischungsgetänke verwedet, obwohl... sondern dem Kopfsalat aus Opa-Eigenanbau damit zu (Wohl-) Geschmack verholfen. Und dafür hab ich das Zwiebel-Stand-Rezept (das mir normalerweise viel zu viel Arbeit ist...) von meinem ersten Großküchen-Praktikum mal wieder aus dem Hirn gekramt. Weil man die Zwiebel dazu reiben muss, hat mich der Essig dann doch zum Heulen gebracht. Aber mehr verrate ich nicht, ausser dass man das Ganze mit dem Schnee- (oder war's ein Rühr-) besen schlagen muss und keinesfalls sowas wie Mixer oder Pürierstab verwenden darf ;-)

Wenn Mann, der sowas sonst nie, nie, nie, tut, am Schluß alle Soßenreste aus der Salatschüssel mit Brot auftunkt und das Ding sogar so sauber wischt, dass man schauen muss, ob's nicht schon gespült ist, wird das wohl eine Bedeutung haben...

Jedenfalls werde ich demnächst voll motiviert das Projekt Eigenproduktion angehen, wenn das sooo gut ankommt :-) Mal sehen, was dabei dann rauskommt, die Entsorgungsgefahr werde ich schon durch Information der männlichen Familienmitglieder eindämmen können...

Und grundsätzlich bin ich ja ein Fan von Selbstgemachtem, Omas Schmalzgebäck mal ausgenommen, aber die Socken von meiner Tante, der Honig von Jackie, Inges geniale Marmeladenkreationen... und jetzt dieser Essig...

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Published by équilibriste - in genießen
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25. Juni 2008 3 25 /06 /Juni /2008 07:12

DGE-aktuell 04/2008 vom 24.06.2008

(dge) Kennen Sie Ihre Cholesterolwerte? Am „Tag des Cholesterins“, dem 27. Juni 2008, messen zahlreiche Apotheken den Cholesterolspiegel. Mit dem Aktionstag möchte die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V. die Bevölkerung mobilisieren, ihre Bluttfettwerte bestimmen zu lassen.

Zu viel Cholesterol im Blut – diese Aussage trifft auf 40 % der Männer und 26 % der Frauen zwischen 40 und 49 Jahren zu. Mit dem Alter steigt die Häufigkeit: Bei den über 70-jährigen Männern sind 45 %, bei gleichaltrigen Frauen sogar 56 % betroffen. Hohe Konzentrationen von LDL- und niedriges HDL-Cholesterol im Blut stellen gesicherte Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten dar. In Deutschland war 2006 fast jeder 2. Todesfall auf eine Erkrankung des Kreislaufsystems zurückzuführen.

Eine richtige Ernährung beeinflusst unsere Blutfettwerte günstig. Wie aber muss diese aussehen, damit sich das Risiko für eine Fettstoffwechselstörung verringert? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) gibt wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zur richtigen Lebensmittelauswahl: Es reicht nicht, nur den Verzehr von rotem Fleisch, fetten Wurstwaren und Eiern zu reduzieren. Ein Zuviel an Fett, insbesondere an gesättigten Fettsäuren und trans-Fettsäuren, kann zu Fettstoffwechselstörungen mit erhöhtem LDL-Cholesterol im Blut beitragen. Deshalb bei tierischen Lebensmitteln fettarme Varianten bevorzugen – mit Ausnahme von Fisch. Fetter Fisch sowie pflanzliche Öle, wie Raps- und Walnussöl, sind reich an n-3 Fettsäuren und haben einen günstigen Einfluss auf die Zusammensetzung der Blutfette. Pflanzliche Lebensmittel sind von Natur aus fettarm, cholesterolfrei und in der Fettsäurenzusammensetzung günstiger als tierische Lebensmittel. Deshalb rät die DGE häufiger zu Vollkornprodukten und Kartoffeln zu greifen und täglich 5 Portionen Gemüse und Obst zu essen.

Hintergrundinformation: Cholesterol ist Bestandteil jeder Zellmembran in unserem Körper. Es wird über Lipoproteine im Blut zu Leber und Organen transportiert. Stimmt der Anteil bzw. die Zusammensetzung der Lipoproteine im Blutplasma nicht, kommt es zu Fettstoffwechselstörungen (Dyslipoproteinämie). Blutfettwerte sind als „normal“ einzustufen, wenn die Konzentration an Gesamtcholesterol < 200 mg/dl, LDL-Cholesterol < 160 mg/dl sowie HDL-Cholesterol bei mindestens 40 mg/dl (Männer) bzw. 45 mg/dl (Frauen) und die Triglyceride < 200 mg/dl liegen. Zudem sollte keine familiäre Veranlagung bestehen.

Die Ursachen für Fettstoffwechselstörungen sind vielfältig. Das Verhältnis und die Konzentration der Lipoproteine im Blutplasma sind u. a. abhängig von genetischen Faktoren, Ernährung und Alter. Gerade bei Frauen steigt das Risiko nach den Wechseljahren stark an. Fettleibigkeit ist ein weiterer Risikofaktor. Unter den Ernährungsfaktoren spielen in erster Linie Art und Menge der Fettsäuren aber auch das Cholesterol aus der Nahrung eine Rolle. Die Cholesterolzufuhr sollte unter 300 mg/Tag liegen.

Die DGE hat sich bei der Erstellung der Leitlinie „Fettkonsum und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten“ intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Fettzufuhr und Erkrankungsrisiken auseinandergesetzt. Die Leitlinie bestätigt, dass eine gezielte Auswahl von Fett bzw. Fettsäuren die Blutfettwerte beeinflussen kann:

  • Eine hohe Gesamtfettaufnahme begünstigt den Anstieg des LDL-Cholesterols, wenn das Fett einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthält.
  • Gesättigte Fettsäuren – wie sie vor allem in Butter, Sahne, Käse und anderen fettreichen Milchprodukten sowie Eiern, Fleisch, Wurst, zahlreichen Snacks und Fertigprodukten vorkommen – erhöhen das LDL-Cholesterol.
  • Viele trans-Fettsäuren in der Nahrung erhöhen das Risiko für erhöhtes LDL- und erniedrigtes HDL-Cholesterol.
  • Demgegenüber senkt eine erhöhte Aufnahme von einfach ungesättigten Fettsäuren das Risiko für Fettstoffwechselstörungen.
  • Auch langkettige n-3 Fettsäuren und andere mehrfach ungesättigte Fettsäuren können zur Prävention von Fettstoffwechselstörungen beitragen.
  • Cholesterol aus der Nahrung hat etwa bei der Hälfte der Menschen einen deutlichen Einfluss auf das LDL-Cholesterol im Blut, diese individuell unterschiedliche Reaktion ist genetisch bestimmt.
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Published by équilibriste - in Gesundheit
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