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4. August 2008 1 04 /08 /August /2008 12:53

(DAAB) Mit dem 1. Deutschen Lebensmittel-Allergietag schloss am 21. Juni die Aktionswoche Lebensmittel-Allergien. Über 1000 Besucher folgten der Einladung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. (DAAB) nach Bonn. In Vorträgen und Workshops fanden Fachpublikum und interessierte Laien die Möglichkeit, in einen Dialog mit Experten zu treten und sich umfassend über Lebensmittel-Allergien zu informieren.

Die gesamte Schwerpunktwoche samt Abschlussveranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Bundesverbraucherminister Horst SEEHOFER. In Ihrem Grußwort unterstrich die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula HEINEN, die den Minister vertrat, die Bedeutung des Themas Allergien. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf den vom Bundesverbraucherministerium ins Leben gerufenen Aktionsplan Allergien.

Laut DAAB können Nahrungsmittel bei 5–7 % der Bevölkerung Allergien auslösen. Die Beschwerden sind vielfältig und werden oft unterschätzt und nicht ausreichend therapiert.
Weitere Informationen zum Lebensmittel-Allergietag sind beim Deutschen Allergie- und Asthmabund unter
http://www.daab.de/ zu finden. (04.08.08)

Quelle:
http://www.ernaehrungs-umschau.de/news/?id=3507

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31. Juli 2008 4 31 /07 /Juli /2008 07:06
Ich hab's ja nicht so mir den Ampeln... weder mit den Lichtzeichenanlagen auf der Straße, insbesondere deren sogenannte "intelligente" Vertreter, noch mit der aktuell propagierten und von vielen ach so heiss geliebten Ampelkennzeichnung für Lebensmittel. Es geht hier um zweitere:

Mit Ampel-Karte und Online-Check Dickmachern auf der Spur

 

(vz-bundesverband) Angesichts des Streits um die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln bieten die Verbraucherzentralen jetzt Ampel-Karten fürs Portemonnaie an. Mit diesem Einkaufsbegleiter im Checkkarten-Format können Konsumenten die Nährstoffgehalte in Lebensmitteln und Getränken schnell und unkompliziert beurteilen.

Sie listet auf, welche Anteile an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz als gering, mittel und hoch einzustufen sind. Zur besseren Orientierung sind die Angaben mit den Ampelfarben grün, gelb und rot unterlegt.

Die Ampel-Checkkarte ist bundesweit in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentralen erhältlich oder kann unter www.ampelcheck.de heruntergeladen werden. Auf dieser Webseite können Verbraucher auch mit Hilfe eines Online-Rechners die Nährwertangaben der eingekauften Produkte bewerten oder sich in einer Datenbank über die Nährwertanteile einzelner Produkte informieren.
Quelle: Pressemeldung des Verbraucherzentrale Bundesverbands vom 16.07.08

am 30.06.2008 in den Ernährungs-Umschau-News

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30. Juli 2008 3 30 /07 /Juli /2008 07:00
Hier hatten wir's schon, bei Fressnet waren sie vor kurzem auch, und die DGE versorgt uns mir einem neuen Info zu den beliebten Obst- (und was auch immer noch mit drin ist) Pürrees im Glas- oder Plastikfläschchen:

Smoothies in aller Munde

DGE-aktuell 08/2008 vom 29.07.2008

Wie gut ist das Obst und Gemüse aus der Flasche?

(dge) Smoothies, die so genannten Ganzfruchtgetränke bzw. Fruchtshakes wurden zunächst vor allem in Saftbars, an Tankstellen und Kiosken angeboten. Inzwischen sind die Flaschen mit püriertem  Obst und Gemüse aus den Kühlregalen der Supermärkte nicht mehr wegzudenken und der Trend scheint nicht abzureißen, denn ständig kommen neue Produkte hinzu. Auch die Discounter sind mittlerweile auf den Zug aufgesprungen und lassen Artikel ihrer Eigenmarken produzieren. (mehr...)

Discounter-Eigenmarken? Na, dann zahlt man ja vielleicht ein bisschen weniger als 2,50 € für 200 g zermanschte Banane mit Apfelsaft... ;-)

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29. Juli 2008 2 29 /07 /Juli /2008 13:09

(Europaparlament) Das Europäische Parlament hat eine neue EU-Gesetzgebung für die Genehmigung von Lebensmittelzusatzstoffen, Aromen und Enzymen verabschiedet. Die neuen Regelungen sollen dazu beitragen, dass Lebensmittel EU-weit leichter angeboten werden können und gleichzeitig den Schutz der Verbraucher auf hohem Niveau sichern.

Derzeit gibt es rund ein Dutzend EU-Regelungen zum Umgang mit Lebensmittelzusatzstoffen. Diese werden durch vier neue Verordnungen vereinfacht, erneuert und mit den neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen in Einklang gebracht.

Mit den neuen Regelungen wurde unter anderem eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Azofarbstoffen festgelegt. Künftig müssen diese den Aufdruck „kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken" tragen.

Schon lange diskutieren Wissenschaftler mögliche Zusammenhänge zwischen den Azofarbstoffen E 102, E 104, E 110, E 122, E 124 und E 129 und dem so genannten „Zappelphilipp-Syndrom“ bei Kindern. Erst im März 2008 kam die EFSA zu dem Ergebnis, dass eine entsprechende Studie keine ausreichenden Beweise dafür liefern würde. Das EU-Parlament setzte mit seinem Beschluss den vorbeugenden Verbraucherschutz durch.
Ausführliche Informationen zur neuen Gesetzgebung sind unter
http://www.europarl.europa.eu/news/public/default_en.htm?redirection > Gesundheit und Umwelt zu finden. Quelle: Pressemeldung des Europäischen Parlaments vom 09.07.2008.

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26. Juli 2008 6 26 /07 /Juli /2008 07:01
Am Donnerstag orangefarbige Aprikosen, heute blaue Zwetschen - Komlpementärkontrast, irgendwann mal im Kunstunterricht gelernt... 

Wer selbst einen Zwetschenbaum im Garten hat, weiss natürlich schon längst, dass es soweit ist und man anfangen kann, zu pflücken oder schütteln.. und auch, dass die Ernte in diesem Jahr weit weniger üppig ausfällt als im vergangenen. An unseren Bäumen hingen nur verhutzelte kleine Dinger, die schon im noch im grünen Zustand runter gefallen sind :-(

Heimische Zwetschensaison 2008 ist eröffnet

(Bonn / Berlin, 15. Juli 2008) Endlich gibt es sie wieder: erntefrische Zwetschen aus heimischem Anbau. Die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH und das Marktkontor Obst und Gemüse Baden e.V. eröffneten gemeinsam am 15. Juli 2008 im baden-württembergischen Oberkirch die bundesweite Zwetschenernte.

„Obstliebhaber können sich auch in diesem Jahr wieder auf Zwetschen von bester Qualität freuen, und sollten sie in diesem Jahr besonders genießen“, sagte Dr. Andrea Lambeck, Leiterin der Management-Einheit Grundlagen bei der CMA. „denn die blau-violetten Früchte aus heimischem Anbau werden 2008 in wesentlich geringeren Mengen zur Verfügung stehen.“ Die ZMP Zentrale Markt und Preisberichtsstelle GmbH prognostiziert die geringste Zwetschen- und Pflaumenernte seit zehn Jahren. Bundesweit wird mit einem Ertrag von etwa 33.000 bis 37.000 Tonnen gerechnet. 2007 waren es noch 65.290 Tonnen. Hauptgrund für die geringe Ernte ist das kühle und regnerische Wetter während und nach der Blüte. Die erwartete heimische Angebotsknappheit hat vermutlich umfangreiche Importe aus dem Ausland zur Folge, insbesondere aus Ungarn. Nach Angaben der ZMP wird von den Importen auch abhängen, wie sich die Preise für das blaue Steinobst im Laufe der Saison entwickeln.

Die deutsche Zwetschensaison ist kurz: Jetzt, Mitte Juli kommen die ersten Zwetschen aus deutschem Anbau, frisch gepflückt, reif und mit vollem Geschmack auf den Markt. Es folgen die verschiedenen heimischen Zwetschen- und Pflaumen-Sorten, die sich in Form, Farbe und Geschmack leicht unterscheiden. Je nach Witterung können wir uns bis in den frühen Herbst hinein an köstlichen Zwetschen erfreuen. Hauptanbaugebiete für Zwetschen und Pflaumen sind hierzulande Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, gefolgt von Bayern und Thüringen.

Bild: CMA

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25. Juli 2008 5 25 /07 /Juli /2008 07:13

Wer jetzt das ulitmative Balance-Rezept erwartet... sorry - Rezepte gibt's hier nach wie vor nicht ;-).

Ich will hier nur auf eine Möglichkeit hinweisen, herauszufinden, was man aus dem, was grade so zu Hand ist und eventuell ja auch weg muss bevor es verdirbt..., fabrizieren kann. Wenn einem schon selbst nichts einfällt.

Die
CMA (ihr wisst schon: "Bestes vom Bauern"...) hat dafür einen Rezeptgenerator ins Netz gestellt. Man gibt drei Zutaten ein, und das Ding spuckt entsprechende Rezepte aus. Wenn man Glück hat, kommen alle drei drin vor :-) Aber auch Rezepte, die nur zwei oder eine von den eingegebenen Zutaten enthalten, werden dem Sucher nicht vorenthalten. Da heisst es dann einkaufen oder improvisieren.

Dass beim CMA-Beispiel Filet, Kartoffeln, Salat einiges an Ergebnissen rauskommt ist vorhersehbar. Ich hab's mal mit Nudeln, Paprika, Schinken versucht und damit - hurra! - sogar einen Volltereffer mit allen drei gelandet:

Nudelsalat mit gekochtem Schinken in Joghurt-Eierdressing

Naja, vielleicht doch einkaufen und/oder improvisieren...

Für Kochlustige mit Spieltrieb! Gern auch als Wettkampf: Wer gibt die Zutaten mit den meisten Volltreffern ein?

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23. Juli 2008 3 23 /07 /Juli /2008 15:58

(aid) - Die Erziehung von Kindern ist heute viel liberaler als noch in unserer Eltern- oder Großelterngeneration. Dennoch halten sich bestimmte Tischregeln aus "Großmutters Zeiten" hartnäckig. So zum Beispiel: "Iss den Teller leer!": Einer Kindergeneration, die den täglichen Spagat zwischen Nahrungsmittelüberfluss und Bewegungsarmut bewältigen muss, kann eine derartige Aufforderung mehr schaden als nutzen. Viel wichtiger ist es, dass Kinder eine flexible Kontrolle ihres Essverhaltens lernen und ihr gesundes Gespür für Hunger und Sättigung bewahren. Aus diesem Grund sollte die Regel heute lauten: "Jeder nimmt nur so viel, wie er essen möchte". Und auch wenn es für Oma zunächst ungewohnt ist: Wenn der Sprössling keinen Hunger hat, kann er die Mahlzeit ruhig einmal ausfallen lassen. Denn der Appetit bei Kindern schwankt nach Tagesform, Temperament und Bewegungsintensität. Ähnlich verhält es sich mit Aussprüchen wie: "Gegessen wird, was auf den Tisch kommt". Sicherlich ist es wichtig, das Herauspicken von Lieblingslebensmitteln zu vermeiden und Kinder an neue oder ungewohnte Lebensmittel heranzuführen. Einen autoritären Esszwang auszusprechen ist aber kontraproduktiv und kann schlimmstenfalls zu Essstörungen führen. Besser: Jeder probiert einen kleinen Bissen, bevor er entscheidet, ob es ihm schmeckt oder nicht. Wer das Essen nicht mag, wartet bis zur nächsten Mahlzeit oder nimmt sich als Ersatz eine Scheibe Brot oder ein Stück Obst. Süßigkeiten als Zwischenmahlzeit sollten dann allerdings tabu sein.

aid (23.07.2008)

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23. Juli 2008 3 23 /07 /Juli /2008 11:46
(21.07.08) Stiftung Warentest kommt zu dem Resultat, dass bei mariniertem Grillfleisch aus dem Kühlregal Schweinenacken die bessere Wahl ist als Geflügel, allerdings auch die fettreichere. Im Test wurden 23 abgepackte, marinierte Produkte zum Grillen auf sensorische und mikrobiologische Qualität untersucht. (weiterlesen...)

Quelle: Ernährungs Umschau
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18. Juli 2008 5 18 /07 /Juli /2008 11:56

(dge) Schwertfisch mit gegrilltem Paprikagemüse, Bärlauchwürstchen, mariniertes Hühnchen mit süß-scharfer Chilisoße oder Rumpsteak – egal ob ausgefallen oder traditionell, beim Grillen ist jeder sofort mit Begeisterung dabei. Und werden einige Regeln beachtet, steht der Grillparty nichts im Wege. Es gibt viele gutschmeckende Fleischsorten, Würstchen, Fisch und Gemüse, die für Abwechslung und Kreativität sorgen.



Tropft allerdings Fett aus Fleisch und Fisch oder Öl aus der Marinade in die Glut oder auf die Heizschlange des Elektrogrills, können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen. Von diesen ist eine krebsauslösende Wirkung bekannt. Aluminiumschalen oder -folien bieten eine wirkungsvolle und preiswerte Lösung, hierdurch gelangt weniger Fett auf die Heizquelle. Spezielle Gas- und Vertikalgrills sind ebenfalls sinnvolle Alternativen. Werden Fleisch, Fisch und Wurstwaren zu lange bei großer Hitze gegrillt, entstehen gesundheitlich bedenkliche Stoffe, wie die Heterozyklischen Aromatischen Amine (HAA). Grundsätzlich sollten Fleisch, Fisch, Würstchen und Co. nicht zu lange auf dem Grill liegen, so dass sie nicht verkohlen. Schwarze Stellen müssen abgeschnitten werden. Gepökelte Fleischwaren gehören nicht auf den Grill. Beim Pökeln werden Nitritpökelsalze zugesetzt. Diese reagieren durch die große Hitze des Grillens mit Aminen aus dem Fleisch zu Nitrosaminen, welche als stark krebserregend gelten.

Hintergrundinformation: Ob Schwein, Rind, Lamm oder Geflügel – dies ist eine Frage des Geschmacks. Ein beliebtes Fleisch zum Grillen ist der Schweinekamm, der nicht zu mager, aber auch nicht zu fett ist. Mageres Fleisch (z. B. Schnitzel, Kotelett) kann während des Grillens leicht austrocknen – dies lässt sich mit einer ölhaltigen Marinade verhindern. Ein gegrillter Schweinebauch schmeckt zwar gut, birgt aber aus gesundheitlicher Sicht das Risiko einer erhöhten PAK-Belastung, da hier vermehrt Fett ausschmelzen und in die heiße Glut tropfen kann. Fleischwurst, Schinken, Speck, Bockwürste, Kassler und Wiener Würstchen zählen zu den Pökelfleischwaren. Sie gehören nicht auf den Rost, vor allem nicht, wenn das Bratgut stark austrocknet, wie das beim Grillen von „Bacon“ (Frühstücksspeck) der Fall ist. Fester Fisch wie Tunfisch, Forelle oder Lachs, sind hingegen empfehlenswert. Damit sie nicht zerfallen, können sie in Alufolie gewickelt werden. Für Farbe und Abwechslung auf dem Rost sorgen buntes Gemüse, wie Zucchinischeiben, Champignons, Maiskolben, Paprika oder Kartoffeln. Mit frischen Rosmarin- oder Thymianzweigen bekommen sie die typische mediterrane Note. Ananas, Mango oder Banane können ebenfalls gegrillt werden und sparen die Mühe mit dem Nachtisch.

Der bekannteste Vertreter der PAK ist das Benz(a)pyren. PAK entstehen durch das Verbrennen von Fett, also dort wo es qualmt. Mit dem Rauch schlagen sich die Verbrennungsprodukte auf der Oberfläche des gegrillten Fleischs nieder. Durch einfache Methoden lassen sich PAK reduzieren: Wer mit Holzkohle grillt, sollte die Kohle gut durchglühen lassen. Wenn sich auf der Glut ein weißer Aschebelag bildet, hat der Grill die richtige Temperatur erreicht. Es sollten nur gepresste Holzkohle oder -briketts verwendet werden, harzreiche Hölzer und Kiefernzapfen sind ebenso wenig wie Altpapier oder behandeltes Holz zu empfehlen. Aluschalen oder -folie zwischen Rost und Grillgut verhindern das Heruntertropfen von Fett. Auch der richtige Abstand zwischen Fleisch und Glut spielt eine wichtige Rolle. Mariniertes Fleisch vor dem Grillen vorsichtig trocken tupfen, damit das überschüssige Öl nicht in die Glut tropfen kann. Das Ablöschen des Fleischs mit Bier ist bei vielen Grillmeistern beliebt. Allerdings kann dies zu einer vermehrten Bildung von PAK führen. Für alle, die häufig grillen, und einen neuen Grill kaufen, aber auf Holzkohle nicht verzichten möchten, ist ein Vertikal-Grill eine gute Alternative. Hier befindet sich die Kohle seitlich neben dem Fleisch und das Fett tropft nicht auf die Glut. Gas- oder Elektrogrills stellen eine weitere Möglichkeit dar, sofern das Fett nicht auf die Heizschlange tropft.

Bleiben Fleisch, Fisch und Wurst zu lange und bei zu großer Hitze auf dem Grill oder werden zu stark angebraten, entstehen Heterozyklische Aromatische Amine (HAA). Sie entstehen aus Aminosäuren, Kohlenhydraten und Kreatin bzw. Kreatinin von Fleisch, Fisch und Wurst und können unter bestimmten Umständen Darmkrebs verursachen. Je länger und höher das Fleisch erhitzt wurde, desto größer ist die Bildung von HAA. Beim Rindersteak „well done“ sind dementsprechend mehr HAA zu erwarten als wenn es „medium“ serviert wird.


(Wie wird das Grillen zum Vergnügen? DGE-aktuell 07/2008 vom 15.07.2008)

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17. Juli 2008 4 17 /07 /Juli /2008 06:56
Jeder, der schon mal einen "Erdbeerjoghurt" gegessen hat, weiss das. Naja, richtig heisst es ja Joghurt mit Fruchtzubereitung, Erdbeergeschmack oder so... Auf jeden Fall bedeutet es noch lange nicht, dass im "Erbeerjoghurt" auch Erdbeeren drin sind. Es reicht, wenn er nach Erdbeeren schmeckt...

Die Früchte können auch andere sein, Äpfel zum Beispiel, davon gibt's ja auch viel mehr als Erdbeeren, und leichter zu "handlen" - weil weniger empfindlich - sind sie auch. Und wenn echte Erdbeeren sowieso nicht mehr nach Erdbeeren schmecken... Für so eine Fruchtzubereitung kann man sogar das verwenden, was bei der Herstellung von anderen Apfel-Produnkten (Saft?) übrig bleibt, irgendwie kriegt man das schon in die gewünschte Form/Konsistenz und Farbe...

Und der Erdbeergeschmack? Auf der Packung steht "natürliches Aroma". Ja klar - man macht es u.a. aus Sägemehl von Zedernholz... Das ist doch natürlich...

... und beschränkt sich auch nicht auf Geschmack und Erdbeerjoghurt. In der EU können Tausende von Zusätzen wie Aromastoffe, Farbstoffe, Enzyme und Geschmacksverstärker (und noch viel mehr...) zur Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden. Viele davon sind nicht einmal deklarationspflichtig und selbst bei Bioprodukten sind zahlreiche Zusatzstoffe erlaubt. Ohne diese Zusätze gäbe es viele Lebensmittel gar nicht, andere wären deutlich teurer.

Seit kurzem gibt es eine neue Informationsmöglichkeit für Verbraucher zum Thema Lebensmittelzusatzstoffe:
In Hamburg wurde Ende Mai das Deutsche Zusatzstoffmuseum eröffnet.

Dort wird erklärt, warum das so ist und gezeigt, wo nicht deklarierte Zusätze enthalten sein können, wie sie manchmal verschleiert werden und welche Möglichkeiten bestehen, auf derartige Zusätze zu verzichten. 

In einer aktuellen Umfrage* geben 69% der Menschen zu, dass sie nicht wissen, was Lebensmittel wirklich enthalten.

Sicher - einige werden das gar nicht wissen wollen, aber...

*Quelle: G+J Branchenbild, Ernährungsgewohnheiten und -trends, Dez. 2007, S. 10


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