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Sich selbst entdecken, die eigenen Bedürfnisse erkennen, Ziele setzen und erreichen - zufrieden und glücklich werden, das auch ausstrahlen und an Attraktivität und Lebensqualität gewinnen.

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Krapfen

Seit Neujahr gibt es wieder mehr davon, erst nur die mit Marmelade (richtig eigentlich Konfitüre), und dann jeden Tag neue Sorten, geschätzt ca. 173 verschiedene. Scheint so, als wollten die Bäcker sich gegenseitig mit ihren Füllungskreationen übertrumpfen. Vanille, Nutella und Eierlikör sind ja noch harmlos - oder einfallslos? Es muss schon Caipi-Chili-Ichweißnichtwasnoch sein. Schade, wenn rund um diese Kreativ-Füllungen dann ein geschmackstötender, fetttriefender 08/15-Hefeteigklumpen ist. 

Sicherlich gibt es Bäcker, die Teig und Ausbackprozess so hinkriegen, dass auch die Füllungs-Umhüllung lecker und sternetauglich ist. Macht natürlich nur Sinn, wenn man sich auch mit der Füllung entsprechend Mühe gegben hat und nicht einfach eine Bäckereibedarfs-Großhandels- Fertigpampe, die man mit diversen Alkohlolika anreichert, verwendet. Das ist bei der faschingsbedingten Massenproduktion eher schwierig. Sei's drum, die dauert schließlich nur noch zwei Tage, in denen einige Bäckereien das olfaktorische Spektrum unserer Innenstädte durch vor den Läden aufgebaute Krapfen-Verkaufsstände mit Freiluft-Schau-Ausbacken in ca. 1 m² großen Frittierpfannen bereichern.

Hat's jemand schon gemerkt? Ich mag keine Krapfen, egal mit was drin. Ich mag überhaupt kein Fett-/Schmalz-Gebäck, schon gar nicht, wenn Puderzucker oder eine pappige Glasur drauf ist. Und das letzte was ich tun würde, wäre, so ein Ding zu essen, bloß weil man das im Fasching halt so macht.

Ich freue mich schon, wenn es aus den Bäckereien wieder nach Brot und nicht mehr nach Ausbackfett riecht ;-)
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