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Sich selbst entdecken, die eigenen Bedürfnisse erkennen, Ziele setzen und erreichen - zufrieden und glücklich werden, das auch ausstrahlen und an Attraktivität und Lebensqualität gewinnen.

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Mit Ess-Störungen nur zum Ernährungsberater?

Neugierig wie ich bin, habe ich mich mal durch das Focus-Gesundheit-Forum geklickt und bin dabei ziemlich schnell auf einen Beitrag über Essprobleme gestoßen. Eine Betroffene schildert ihr Verhältnis zu Essen, u.a. ihren Ekel davor. Sie fragt, inwieweit es Sinn macht, deshalb eine Ernährungsberaterin zu konsultieren. 

Der Antwort von Dr. Höllering kann ich nur zustimmen:

"Eine Ernährungsberaterin kann Ihnen nur sagen, was gesund für Sie wäre, aber mit Ihrem Ekel und den anderen psychischen Gründen für Ihre Essstörung wäre sie überfordert. Ich denke, dass Sie darüber mit Ihren Psychotherapeuten sprechen sollten."

Richtig, und wenn man eine Ökotrophologin erwischt, kann die einem noch erklären, wie ein Dampfdrucktopf (Schnellkochtopf) oder die Microwelle funktioniert, wie das mit dem Waschen und Putzen so ist, oder wie man sein Wohneigentum am günstigsten finanziert... und noch so einiges mehr, was den Haushalt betrifft. Aber mit dem bisschen Psychologie, das im Studium vermittelt wird, kommen wir nun wirklich nicht weit, das ist definitiv eine Aufgabe für Psychotherapeuten.

Leider ist es oft auch so, dass die Betroffenen oft nicht wahrhaben oder akzepieren wollen, dass sie an einer Essstörung leiden und reagieren verstört oder ablehend auf den Vorschlag, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Da bleibt dann nur noch gut zureden und ermutigen. Dazu zwingen, der Sache auf den Grund zu gehen, kann und will ich keinen, das bleibt die eigene Entscheidung...
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