Sich selbst entdecken, die eigenen Bedürfnisse erkennen, Ziele setzen und erreichen - zufrieden und glücklich werden, das auch ausstrahlen und an Attraktivität und Lebensqualität gewinnen.
Dipl. oec. troph. Uwe Schröder
Lebenselixier Wasser
Der erwachsene menschliche Körper besteht zu ca. 60
Prozent aus Wasser. Die Wasserbilanz sollte möglichst ausgeglichen sein. Das heißt, wir müssen pro Tag soviel trinken wie verbraucht wird bzw. verloren geht.
Der Richtwert für die tägliche Gesamtwasserzufuhr beträgt beim Erwachsenen 2,5 Liter und kann, z. B. beim Sport, auf weit über fünf Liter pro Tag ansteigen. Etwa 60 Prozent – rund 1,5 Liter – entfallen auf Getränke, die restlichen 40 Prozent werden mit der festen Nahrung aufgenommen und/oder stammen aus dem Stoffwechsel in Form von Oxidationswasser. Dies ist das beim Abbau der aufgenommenen Nährstoffe entstehende Wasser.
Wassermangel senkt die Leistungsfähigkeit
Verliert der Körper mehr als 0,5
Prozent seines Körpergewichts in Form von Wasser (0,2 bis 0,4 Liter), entsteht bereits ein Durstgefühl. Sowohl ein chronischer als auch ein vorübergehender Wassermangel von nur zwei Prozent vermindern bereits nachweisbar die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Es gilt daher, auf eine regelmäßige Getränkeaufnahme zu achten, um auch vorübergehende Wasserdefizite zuvermeiden.
Wassermangel schwächt das Gehirn
Eine unzureichende Wasseraufnahme bzw. kurzfristige Wasserdefizite sind verknüpft mit Konzentrations- und Lernminderungen sowie herabgesetzten Gedächtnisleistungen. Vorübergehende Flüssigkeitsdefizite von im Durchschnitt zwei Prozent des Körpergewichts bewirken starke Einbußen der geistigen Leistungen. Die Informationsspeicherung in Lernsituationen (Schule, Studium, Berufsleben) nimmt unter dieser Bedingung ab. Das heißt für alle, die zu wenig oder nicht rechtzeitig trinken: Sie erwerben nachweislich weniger Wissen. Es reicht nicht aus, einen Mangel im Getränkekonsum im Tagesverlauf durch vermehrtes Trinken z. B. am Abend auszugleichen.