Jetzt gibt es wieder Freilandsalat von heimischen Feldern. Nutzen Sie das Angebot! Denn Untersuchungen zeigen, dass Treibhaus-Salate, vor allem Kopf- und Feldsalat sowie Kresse, dazu neigen, gesundheitsschädigendes Nitrat zu speichern – die geringsten Rückstände fanden sich in Freiland-Produkten aus biologischem Anbau. Weiterer Vorteil: Durch die kürzeren Transportwege ist der Verlust an wertvollen Inhaltsstoffen deutlich geringer als bei Ware aus Italien oder Spanien.
Überraschung im Blätterwald: Grüner Salat ist praktisch vitaminfrei und trotzdem gesund. Dabei hat jede Sorte ihre eigenen Vorteile.
Was wenige wissen: Im Vergleich zu anderen Gemüsesorten liefert Salat kaum Vitamine. In Feldsalat, Löwenzahn und Chicorée ist allenfalls etwas mehr Betacarotin und Vitamin C als in anderen Sorten; Endiviensalat spendet etwas mehr Eisen als andere Salate. Kaum Vitamine, kaum Mineralstoffe – was steckt denn dann überhaupt noch Gutes im Salat? Genug: sekundäre Pflanzenstoffe wie z. B. Flavonoide, die entzündungshemmend und cholesterinsenkend wirken, und vor allem Ballaststoffe, die im Magen aufquellen und lange satt machen.
Wer seinen Vitaminbedarf decken will, sollte Salat daher am besten mit Paprika (viel Vitamin C), Tomaten (Lycopin), Nüssen oder Olivenöl (Vitamin E plus gute Fettsäuren) sowie Sprossen (Phytoöstrogene), Eiern oder Thunfisch (viel Eiweiß) oder fettarmem Käse (Calcium) aufwerten.
Noch mehr Salat:
http://www.shape.de/aid,634870/Ernaehrung/Salat/10_Dinge_/