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Sich selbst entdecken, die eigenen Bedürfnisse erkennen, Ziele setzen und erreichen - zufrieden und glücklich werden, das auch ausstrahlen und an Attraktivität und Lebensqualität gewinnen.

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Wie fühlt sich "Satt sein" an?

Diese Frage wurde mir gestern von einer Klientin gestellt. Ich muss gestehen, ich war erstmal ratlos...

Was bedeutet satt überhaupt? Wir sprechen von satten Farben, satten Tönen, haben etwas satt, sind satt, wenn... ja, wenn was? Wenn wir keinen Hunger mehr haben, ganz einfach.


Hm, Hunger verhält sich zu satt wie Durst zu ... Es war mal im Gespräch, ein neus Wort dafür zu finden, "sitt" oder so. Im Duden hab ich das nicht gefunden, und ich habe auch nie erlebt, dass es jemand verwendet hätte.

Fühlt es sich irgendwie besonders an, satt zu sein? Ich habe nie drauf geachtet, man merkt das eben, jeder auf seine Weise. Normalerweise werde ich mit nicht groß damit beschäftigen, dass ich satt bin, das ist "Normalzustand" - alles ok. Ungefähr so wie ich mir nicht ständig bewusst mache, dass ich ich Füße, Ohren oder sonstwas habe, solange mir das entsprechende Körperteil nicht weh tut bzw. richtig funktioniert.

Solange etwas also normal abläuft, kann ich die Wahrnehmung dafür mehr oder weniger ausblenden. Das macht auch Sinn - müssten wir diese Eindrücke auch noch ständig verarbeiten, wären wir wohl überfordert.

Wenn so eine Frage auftaucht, müsste es dann ja bedeuten, dass etwas nicht "normal" ist. Und dass die Mittel der Ernährungsberatung am Ende sind. Ich übergebe mal wieder an den Psychologen:
Spüren, was Leben ist... Kommentar 2

Nochwas? Wer von uns weiß denn, wie sich Hunger anfühlt? Die wenigsten warten mit dem Essen, bis es soweit ist, essern entweder zu vorgegbenen Zeiten (Mittagspause...) oder aus ganz anderen Gründen. Bitte mal nachdenken...

Und noch ein Unterschied zum Trinken bzw. Durst: da gibt es die Empfehlung, Flüssigkeit (Wasser) zu sich zu nehmen, bevor das Durstgefühl entsteht, und vielen fällt es schwer, die empfohlene Trinkmenge zu erreichen.


Kann mir jetzt denn jemad sagen (oder schreiben) wie sich "satt" - also nur satt, nicht pappsatt (d.h. mehr oder weniger überfressen) - anfühlt?

 

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T
Satt sein fühlt sich nach Wärme und Schläfrigkeit an. Es nimmt die Farbe reifen Kornes an.
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É
<br /> Schön, wenn man das so für sich beschreiben kann. Die meisten tun sich schon mit der Wahrnehmung schwer. Dass Sie das so audrücken können finde ich toll!<br /> <br /> <br />
É
... und außerdem hab ich auf der Website von Kurt (s.o.) kein Impressum o.ä. gefunden...
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K
satt bedeuted zu frieden sein. Hunger nach etwas, heißt mit dem Jetztzustand unzufrieden sein. Warum ist man beim Fasten schon nach kurzer Zeit völlig "aufgeräumt"? Zuckerreiche Ernährung bringt uns aus dem Gleichgewicht. Der Körper verlangt gleich Ausgleich nach Salzigem oder Saurem. Fleisch und Salziges verlangt nach Süßem usw.Ein amerikanischer Doktor für Darmerkrankungen entwickelte im Alter von knapp 60 Jahren eine Ernährung mit Gemüse- und Obstsäften. Er wurde von seinen Kollegen belächelt, aber überlebte sie alle und starb erst mit 116!
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É
<br /> <br /> Sollte jemand hier auf "Webseite" klicken... es geht wohl um eine alternative Heimathode (grenzwertig? zwefelhaft?). Einfach mal "Radionik" googlen oder bei Wikipedia:<br /> http://de.wikipedia.org/wiki/Radionik <br /> <br /> Ich finde es jedenfalls sehr seltsam, dass man für die Teilnahme an einer Studie (?) 30 Euro pro Monat (!) zahlen soll... normalerweise gibt's da was dafür.<br /> <br /> <br /> <br />
G
Sattsein merkt man wohl am ehesten, wenn man etwas ißt, was einem nicht so super gut schmeckt. Wird es langsam gegessen, schmeckt es irgendwann wirklich nicht mehr - man ist satt. Nach dem Motto, wenn die Mäuse satt sind, schmeckt das Mehl bitter. Wenn meine Kinder etwas nicht zu einer Mahlzeit essen wollen, was sonst schmeckt, dann sind sie halt noch satt vom letzten Essen oder von etwas, was es zwischendurch gab. Wenn ich selber keinen Appetit mehr auf ein Käsebrot oder ähnliches was mir sonst schmekct, habe, dann fällt dass Abendessen aus - denn dann ist mein Körper wohl noch satt. Ist mal ein Versuch, aber vielleicht ist was dran. Ist allerdings der Magen überdehnt, dann hat der Körper schon das richtige Maß verlernt. Bei mir half nach der Stillzeit mit großen Mahlzeiten dann nur, kleinere Mahlzeiten zum umgewühnen des Magens. "Satt" war ich für einige Zeit nie richtig, aber jetzt stimmt es wieder.
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É
<br /> Bei Kindern funktioniert das "natürliche Sättigungsgefühl" eben noch, und die Eltern (und wer sonst noch damit zu tun hat) sollten dafür sorgen, dass es auch so bleibt :-)<br /> <br /> Das, was du nach der Stillzeit gemacht hast, entspricht ja so in etwa auch meinem Vorschlag, es ist halt ein Lernprozess...<br /> <br /> <br />
C
Die Frage habe ich mir auch einmal gestellt! Wenn ich Hunger habe, esse ich etwas. Und wenn ich beim Essen merke, dass ich jetzt genug habe, dann bin ich satt. Wen man trotzdem weiter isst, wird man irgendwann "pappsatt". (Wenn ich allerdings nicht esse und genieße, sondern vor lauter Hunger oder aus Zeitmangel ganz schnell esse, dann entsteht das Gefühl von satt-sein nicht, sondern ich merke nach dem Essen nur, dass ich zuviel gegessen habe. So würde ich das beschreiben.
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É
<br /> Danke! Auf die Weise habe ich es dann auch versucht. Allerdings kann es sein, dass der Faktor Magendehnung (bei der Entstehung des Sättigungsgefühls) Probleme macht, weil eben schon zu lange zu<br /> große Portionen gegessen wurden. Also der umgekehrte Weg: Lernen, was normale d.h. ausreichende Portionen sind, die essen und dann spüren, wie sich das anfühlt<br /> <br /> <br />