Sich selbst entdecken, die eigenen Bedürfnisse erkennen, Ziele setzen und erreichen - zufrieden und glücklich werden, das auch ausstrahlen und an Attraktivität und Lebensqualität gewinnen.
Ich habe zwei Kinder, ich habe einen Mann (Wer das Blogger-Interview gelesen hat, weiß das.), und gestern habe ich auch noch geschrieben, dass Männer an Gewicht zulegen und ihre Trainingshäufigkeit gegen Null geht, wenn sich Nachwuchs ankündigt bzw. spätestens wenn der dann da ist.
Landon wartet schon seit einer Woche drauf, dass ich verrate, wie das denn bei Familie équilibriste gelaufen ist. Und ich nehme an, er ist nicht der einzige Neugierige... na dann:
Dazu erstmal vorweg - mein Mann war/ist kein Fussballer :-), stattdessen laufen, radeln, schwimmen. Und was man so für's Krafttraining so braucht (wenn man denn was braucht...) liegt bei uns zu Hause rum.
Bei Kind Nummer eins war es überhaupt kein Thema. Der zeitgleich stattfindende Hausbau mit viel Eigenleistung hat die Notwendigkeit sportlicher Aktivität relativiert, für die ein oder andere Cardio-Einheit hat's trotzdem immer noch greicht. Wunderbar! Vom resultiernden Sixpack hatte ich schließlich auch was. Nachdem wir die Großeltern in der Nähe haben, war gemeinsames sporteln für ein oder zwei Stunden kein Problem. War's auch bei Kind Nummer zwei nicht.
Und dann hat Mami, also ich, beschlossen, ehrenamtlich gemeinnützig tätig zu werden, und im örtlichen Sportverein andere zu bewegen. Was bedeutet, dass ich abends, nachdem mein Mann von der Arbeit zurück war, in meine Kurse gegangen bin, und er sich auf Grund meines Selbstverwirklichungsdranges genötigt sah, auf die Kinder (damals 1 und 3 1/2) aufzupassen. Nebenbei was zu machen, hat irgendwie nicht funktioniert.
Inzwischen brauchen die Kinder keine Aufpasser mehr, und außerdem hat er das Klettern für sich (und uns drei andere...) entdeckt und ist selber dabei, da einen Trainerschein zu machen. Wenn er dafür mal eine Woche weg ist, bitte, pass eben ich auf die Kinder auf ;-)